Feuerwehr Vallendar
Rückblick auf ereignisreiche Monate
Großeinsatz bei Bombenentschärfung in Weitersburg - Buspanne vor Gerätehaus
Vallendar. Einsatzreiche Monate liegen hinter der Feuerwehr Vallendar. Neben der großen Evakuierung aufgrund der gefundenen Fliegerbombe in Weitersburg gab es eine Menge an kleineren Einsätzen für den Löschzug Vallendar. Wetterbedingte Einsätze waren hierbei am häufigsten zu verzeichnen. Durch die kurzen, sehr regenreichen Gewitter kommt es immer wieder zu heftigen Winden bei gleichsam weich werdenden Untergründen. Darauf folgend geben oftmals die Wurzeln einzelner Bäume nach und dies führt zum Umstürzen der Bäume. Dies führte am 10. Juni dazu, dass die Feuerwehr gleich zweimal am Abend alarmiert wurde. Auf der L-308 in Richtung Höhr-Grenzhausen waren einige Bäume umgestürzt und es drohten noch weitere Bäume zu fallen.
Die Straße wurde kurzfristig vorübergehend gesperrt und die Einsatzstelle an die Straßenmeisterei übergeben. Ein weiterer Baum auf der L-309 in Richtung Hillscheid musste von der Feuerwehr zersägt und mit der Seilwinde des Rüstwagens weggezogen werden, um die Fahrbahn wieder freizubekommen. Eine Vielzahl an weiteren einzelnen umgestürzten Bäumen im Juni und Juli folgte.
Ein großer Einsatz mit viel Planung und Vorbereitung war die Entschärfung einer 1.000-kg-Fliegerbombe im benachbarten Weitersburg. Die Evakuierungszone durchquerte die halbe Vallendarer Stadt, Teile von Bendorf und Niederwerth sowie ganz Weitersburg. Schon um 7 Uhr wurde am Sonntag der Einsatz begonnen und die Einsatzkräfte eingeteilt. Die Vallendarer Feuerwehr war zusammen mit Urbarer Kollegen und weiteren Einsatzkräften aus dem Kreis für die Kontrolle der Häuser in Vallendar zuständig. Durch das THW wurde die Bevölkerung informiert und zum Verlassen der Wohnungen aufgefordert. Gegen 11 Uhr schwärmten Feuerwehrleute und Polizei zur Kontrolle der Straßenzüge aus. Einzelne Personen wurden noch zum Verlassen aufgefordert.
Es zeigte sich aber schnell, dass alles so weit nach Plan verlief, sodass gegen 14 Uhr alle Bereiche geräumt waren. Nach der Verlegung der Einsatzkräfte aus dem Gefahrenbereich zum Lagezentrum am Berufsförderungswerk konnte nach Freigabe aller Bezirke dann gegen Viertel vor drei mit dem Entschärfen begonnen werden, welches recht zügig und problemlos verlief.
Neben kleineren Einsätzen, wie Tierrettung, Ölspuren und Brandmeldeanlagen-Alarmen musste die Feuerwehr bei einem Einsatz gar nicht so weit ausrücken. Bei einem Linienbus platzten unglücklicherweise genau in Höhe des Gerätehauses der Feuerwehr Vallendar beide Hinterreifen der linken Seite und der Bus setzte auf der Fahrbahn auf.
Zufälligerweise hatten die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr gerade an diesem Abend Gerätewartung und konnten so durch technische Hilfe eine Reparatur ermöglichen. Da auf der Achse beide Reifen zerstört waren und der Bus auf dem Boden aufsaß, musste zum Reifenwechsel durch den Notdienst der Bus mittels pneumatischen Hebekissen angehoben werden, um den Radkasten für die neuen Reifen wieder auf Höhe zu bekommen. Hierbei wurde der Vallendarer Rüstwagen mit seinem technischen Equipment eingesetzt.
Wenn Sie weitere Informationen über die Vallendarer Feuerwehr haben möchten, dann schauen Sie im Internet auf die Homepage der Feuerwehr VG Vallendar www.feuerwehr-vallendar.de.
Bus nach Panne mit aufsitzendem Fahrgestell.
