Bezirksliga Mitte – Saison 2013/14
SVN verliert in Gönnersdorf drei Punkte und zwei Spieler
Insulaner verlieren an der Ahr mit 2:3 – Linde und Lau sehen Rote Karte
Gönnersdorf. Es war viel los bei der Partie FC Gönnersdorf gegen den SV Niederwerth. Die gut 100 Zuschauer sahen insgesamt fünf Treffer und zwei Platzverweise und am Ende einen 3:2-Erfolg der Gastgeber. „Gönnersdorf hat heute dank eines überragenden Tobias Schmidgen verdient gewonnen“, war Robby Brace am Ende kritisch mit der Leistung seiner Mannschaft. Doch mehr als die Niederlage werden den Fußballern die beiden Platzverweise ärgern, den Torhüter Dennis Linde und Christopher Lau zehn Minuten vor dem Ende erhielten. Denn zu diesem Zeitpunkt war den Gastgebern gerade der Treffer zum 3:1 gelungen, sodass noch zehn Minuten Zeit gewesen wären, das Ergebnis zu korrigieren. Dabei hatte alles optimal angefangen.
Bereits nach drei Minuten setzte Christoph Lau das erste Ausrufezeichen, als er nach einem Angriff nur den Pfosten traf. Die Gönnersdorfer Schmidgen und Johannes Morschhausen schienten zu genau aufgepasst zu haben, denn beide machten es Lau nach und trafen geben falls nur Aluminium. Allerdings nahm Schmidgen (22.) kurze Zeit besser Maß und verwandelte Mitte der ersten Halbzeit einen Freistoß direkt. Bis zum zweiten Erfolgserlebnis der Gastgeber mussten die Zuschauer gut 50 Minuten warten. Auch vor diesem Treffer war ein Freistoß Ausgangspunkt. Sebastian Wagner glänzte als Vorbereiter und Andreas Krupp vollendete. Weitere fünf Minuten später machten es die Insulaner wieder spannend. Sascha Nobel sorgte nach einer Unachtsamkeit in der SGG-Defensive Defensive für neue Hoffnung im Lager des SV Niederwerth. Doch diese war zwei Minuten später wieder verflogen. Schmidgen traf nach toller Einzelleistung und sorgte für eine Vorentscheidung. Sekunden später waren die Gäste dann nur noch zu neunt auf dem Platz. Zunächst erwischte es Linde, der nach einer groben Unsportlichkeit vorzeitig duschen durfte. Ihm folgte Lau, der die Entscheidung von Schiedsrichter Alexander Müller unverhältnismäßig kommentierte und ebenfalls Rot sah. Damit war die Partie entschieden. Zwar kam Niederwerth, durch Björn Bähner, noch zum zweiten Treffer, doch da waren bereits 91 Minuten gespielt. Zu spät, um zum Ausgleich zu kommen. Der wäre aber auch nicht verdient gewesen. Im Gegenteil: Achim Höllen monierte die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft. „Die Torausbeute hätte wesentlich höher ausfallen müssen. Gerade in der ersten Halbzeit hätten wir höher führen können“, war er trotz des Sieges nicht ganz zufrieden.
SV Niederwerth: Linde, Bähner, Stein, Johannes, Schmengler, Granic, Schäfer, Hoffmann (64. Wasserburger), Trapp, Lau, Nobel.
