Teckelzuchtschau in der Stadthalle
Schönheitswettbewerb der Vierbeiner
Vallendar.In Bayern heißen sie Dackel, in anderen Landesteilen Dachshund, bei uns werden sie in Fachkreisen Teckel genannt. Wohlklingende Namen haben sie alle, beispielsweise Pit vom Hasenfänger, Gauner vom Stadtwald, Kolja von der Oderwiese oder Emely vom Saynbachtal.
Sechsunddreißig treublickende Vierbeiner machten beim Wettbewerb der Schönsten am Ostermontag in der Vallendarer Stadthalle mit und wollten ohne Pokal gar nicht mehr nach Hause gehen. Die Gruppe Bendorf-Mayen des Deutschen Teckelklub e.V. 1888 führte die Zuchtschau durch - das ist seit vielen Jahren am Ostermontag Tradition. Von überall her kamen die Kurz-, Rauh- und Langhaarteckel und ohne Papiere und Ahnentafel darf niemand mitmachen. Einzeln werden sie dem Essener Dieter Schlöder vorgestellt. Er ist offiziell bestellter Richter vom DTK, dem Deutschen Teckelclub. Da wurde gemessen und gewogen, die Zähne inspiziert und das Gangbild beurteilt und nicht selten die Bestnote „vorzüglich“ ausgesprochen. Dann erhält das Hundchen einen Pokal und Urkunde, die Frauchen oder Herrchen stolz mit nach Hause nehmen.
Jens Bierwagen ist der 1. Vorsitzende der Regionalgruppe Bendorf-Mayen und kennt sich genau aus. Neben Kurz-, Rauh- und Langhaarteckel unterscheidet man in jeder Gruppe nach der Größe. So gibt es Kaninchen-, Zwerg- und Standardteckel. „Unsere jährliche Zuchtschau lockt viele Teckelliebhaber und Züchter an“, so der Teckelfreund. Außerdem nutzen die Fachleute die Schauen um Kontakte zu knüpfen, denn gute Kontakte sind das A & O bei der Zucht.
Goldene Halsbänder für die Schönsten
Ohne Zweifel sollte es bei einer Zuchtschau auch einen besonderen Preis geben. Den Hundchen ist es egal, denn ihnen geht es eher um die Wurst, als um den Pokal. Aber das Publikum und die Besitzer wünschen sich natürlich eine Antwort auf die Frage: Wer ist die Schönste im ganzen Land und erhält deshalb ein goldenes Halsband.
Die goldenen Halsbänder gab es dann am Ende der Zuchtschau. Eines ging an den schönsten Kaninchenteckel mit der Laufnummer 23 und zwar an Rauhaarteckelrüde „Jackpot vom Luthorst“, Besitzerin ist Gisela Gödtner. Der schönste Zwergteckel hatte die Laufnummer 10 und war Rauhaarteckelrüde „Groucho von der Kurischen Nehrung“. Seine Besitzer sind Valery und Reinhold Lenglet-Mertens. Zu dem erhielt Groucho die sehr begehrte Auszeichnung „Schönster Hund der Ausstellung“. Ein weiteres goldenes Halsband erhielt der Kurzhaarteckelrüde „Engels Plato“ in der Rubrik Schönster Standard/Normalteckel. Er startete mit der Laufnummer 10, Besitzerin ist Ingrid Kundoch.
Einzeln wurden die Dackel dem Essener Dieter Schlöder vorgestellt.
Von überall her kamen die Kurz-, Rauh- und Langhaarteckel.
Viele Preise gab es zu gewinnen.
