AG 60 plus der SPD Vallendar
Senioren besuchten die Burg Thurant
Vallendar. Der Wettergott hatte ein Einsehen. Als die Besuchergruppe der AG 60 plus der SPD Vallendar am Mittwoch die Burg Thurant zu sehen bekamen, lockerte sich die Wolkendecke und die Sonne kam zum Vorschein. So konnte die Burgruine intensiv in Augenschein genommen werden.
Die Burg Thurant wurde Ende des 11.Jh. von einem Welfen, dem Pfalzgrafen Heinrich I erbaut, der aber keine Nachkommen hatte. Schon in den ersten 50 Jahren nach der Erbauung hatte die Burg verschiedene Besitzer, auch Raubritter, bis die Erzbischöfe von Trier und Köln die Anlage eroberten und dann die Burg mit einer mächtigen Trennwand in zwei Hälften teilten, eine Kölner und eine Trierer Seite, wobei jede Seite einen Wehrturm und einen eigenen Zugang erhielte.
Ab dem 16. Jh. wurde die Burg, nachdem sie teilweise zerstört war, als Steinbruch benutzt. Nur die beiden Türme und ein Nebengebäude blieben erhalten.
Heute befindet sich die Burg in Besitz der Familien Wulf und Allmers, die Zusammen mit einem Verein die Burg erhalten. Als besondere Sehenswürdigkeit gilt die Burgkapelle in der Trierer Burg mit einem Barockaltar aus 1779 und einem Taufstein von 1515 sowie alten Wand-und Deckenfresken.
In der Kölner Burg ist besonders das Wappenzimmer und das Jagdhaus mit antiken Waffen und Rüstungen sowie der begehbare Wehrturm zu erwähnen.
Alles in Allem ist die Burganlage von der Besuchergruppe als besonders eindrucksvoll und sehenswert bezeichnet worden, wobei natürlich der weite Blick über das Moseltal nicht an letzter Stelle stand.
Zum Abschluss des Tages wurde in einer Weinstube in Alken in gemütlicher Runde das Gesehene besprochen und die leiblichen Bedürfnisse gestillt, während draußen sich die Sonne wieder hinter Regenwolken zurückzog.
Pressemitteilung
SPD Vallendar
