Kirmes in Vallendar
Spaß am Rheinufer für kleine und große Besucher
Die Tradition der historischen Vallendarer Kirmes geht über 1.150 Jahre zurück
Vallendar.Mit drei kräftigen Schlägen brachte der Schirmherr der Vallendarer Kirmes, Stadtbürgermeister Günther Hahn, das Kirmesbier zum laufen und eröffnete damit die Vallendarer Kirmes. Begleitet wurde er von seinem Nachfolger Gerd Jung. Ausgerichtet wird die Familienkirmes von der Kirmesgesellschaft 1927 e.V. am Rheinufer. Zu bestaunen gab es auf dem Platz die traditionelle Eierkrone in Form eines Weinglases, ein Wahrzeichen des Vallendarer Volksfestes. Die hatten die Kirmesfrauen und -männer zuvor unter dem Vorsitz von Claudia Gutsche wieder aufgefrischt und hübsch restauriert. Neben dem Autoscooter, Schießbude und Süßwarenständen, gab es eine leckere Kuchentheke, Torwandschießen für Kinder und für die Fußballfans ein Zelt mit einem Fernseher, besonders beliebt beim ersten Deutschlandspiel am Montagabend. Die Kirmes stand unter dem Motto „Wir schauen nach Brasilien“ und durch die Musik und frisch gemixte Cocktails war südamerikanische Stimmung angesagt.
Die Vallendarer Kirmes fand als Kirchweihfest im Juni 836 zum ersten Mal statt und war ein kirchliches Fest. Seit den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts ist sie weltlich geprägt. Im Jahre 1925 stellten Mitglieder eines Wanderclubs zur Freude der Vallendarer Bevölkerung den ersten Kirmesbaum auf dem Rathausplatz auf. Zwei Jahre später, im Jahr 1927, wurde die Kirmesgesellschaft gegründet, die bis heute die Kirmes ausrichtet. AND
Die Kutsche des Kinderkarussells bereitete diesem jungen Hochzeitspaar besonders viel Freude.
