CDU-Frauen-Union Vallendar
St. Martin im Anmarsch
Waffelback-Aktion am Montag, 11. November
Vallendar. Wie jedes Jahr steht wieder einmal der 11. November vor der Türe, allerdings ist in diesem vorliegenden Fall darunter nicht der Karnevalsstart zu verstehen, sondern ein 1600 Jahre alter Gedenktag oder auch ein Tag der Verehrung, der St. Martinstag oder auch Martini. St. Martin nannte man Martin von Tours, den dritten Bischof von Tours.
Der Heilige Martin von Tours, der das Reich der Franken und die von ihnen besiedelten Gebiete geprägt hat, war in der lateinischen Kirche der erste, der den Grad der Heiligkeit nicht durch seinen heldenhaften Tod als Märtyrer, sondern durch sein heroisches Leben erreichte. Am 8. November 397 ist der dritte Bischof von Tours gestorben. Martin, personales Bindeglied zwischen Rom und dem Frankenreich, verkörperte modellhaft für Jahrhunderte das neue spätantike Priester- und Bischofsideal. Er war ein asketischer Mönch, gebildet und tatkräftig zugleich, für den Kult und Kultur der gleichen Quelle entsprangen, der lebte, was er predigte. Von Geburt war er Römer, stammte aus einer Familie mit militärischer Tradition. Sein Name „Martinus“ leitet sich vom Kriegsgott Mars ab. Durch Martin von Tours wurde dieser martialische Name von den Christen übernommen. Er hat allerdings einen neuen Sinn bekommen. „Martin“ war nicht mehr länger ein disziplinierter Kämpfer unter dem römischen Kriegsgott, sondern ein Soldat Gottes.
Um das näher zu verstehen, muss man wissen, dass zu seiner Zeit ein kaiserliches Edikt galt, wonach Söhne von Berufssoldaten zum Kriegsdienst gezogen wurden, und so wurde er mit 15 Jahren zum Militärdienst eingezogen. Sein Verhalten in dieser Zeit machte mehr als deutlich, dass er zu Höherem geboren war. Nicht nur seinen Kameraden gegenüber war sein Verhalten beispielhaft, sondern auch gegenüber seinem Umfeld wie Kranken, Armen und Hungernden. Eines Tages, als Martin nichts außer Waffen und dem einfachen Soldatenmantel bei sich trug, begegnete er mitten im Winter, der von außergewöhnlicher Härte war, dass viele erfroren, am Stadttor von Amiens einem nackten Armen. Dieser flehte die Vorbeigehenden um Erbarmen an. Keiner wollte helfen, doch da erkannte Martin die Not und half. Außer seinem Soldatenmantel hatte er aber nichts dabei. Er nahm sein Schwert und teilte den Mantel mitten entzwei. Ein Traum tat ihm kund, dass er Jesus in Gestalt des Armen bekleidet hatte.
Nach all den vielen Jahren des Gedenkens geht es heuer wieder darum, eine gute Tat vorzubereiten, und so stellt sich die Frauen-Union der CDU am 11. November wieder am Plattpopo in Vallendar auf, um Waffeln zu backen und Glühwein auszuschenken. Der Erlös wird wie in der Vergangenheit praktiziert, einer sozialen Einrichtung zugute kommen. Wir bitten hiermit alle engagierten Bürger, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen und unseren Stand mit ihrer Anwesenheit zu beleben.
Pressemitteilung der
CDU-Frauen-Union Vallendar
