Regioverein Koblenz

Stärke durch Vernetzung in der Region

Regioverein überreicht Fördergelder an gemeinnützige Initiativen

04.02.2015 - 13:43

Koblenz. Die feierliche Atmosphäre im Schöffenhaus am Florinsmarkt konnte nicht passender sein für die Überreichung der Fördergelder durch den Regioverein Koblenz. An sechs gemeinnützige Initiativen aus der Region konnte insgesamt ein Betrag von fast 1.700 RegioMark ausgehändigt werden. „Dies ist zwar noch nicht viel, aber wir sind stolz darauf, diese Spende bereits nach dem ersten Jahr auszahlen zu können“, sagte der Vorsitzende Walter Grambusch bei der Begrüßung.



Geld resultiert aus dem Rücktausch in Euro


Die Summe kam in 2014 zustande durch den einbehaltenen Förderbeitrag beim Rücktausch in Euro, wenn Betriebe die eingenommenen RegioMark nicht weiter verwendet haben. Die Verteilung auf die Förderprojekte haben jedoch die Kunden bestimmt, die bei jedem Tauschvorgang bei den Ausgabestellen eines dieser Projekte benennen konnten. Nach einigen vom Hausherrn Martin Görlitz interessant erzählten Episoden zur Geschichte dieses ehrwürdigen Gebäudes konnte Professor Ingeborg Henzler zum Thema Regiogeld auch die letzten Zweifel bei so manchem Zuhörer entkräftigen. Die Diplom Volkswirtin und ehemalige Präsidentin der Fachhochschule verdeutlichte sehr überzeugend, dass das Regiogeld das Bewusstsein für den hohen Stellenwert des regionalen Einkaufs fördert. Die Vernetzung von Konsumenten, regionalen Betrieben und gemeinnützigen Initiativen stärkt die Region. „Beachtenswert finde ich vor allem die demokratischen Strukturen, die der Verein insbesondere bei den Fördergeldern praktiziert“, sagte Professor Ingeborg Henzler. Dem noch jungen Verein wünschte sie eine erfolgreiche Fortsetzung des Projektes und dass sich viele weitere Betriebe und Kunden aus der Region dem Projekt anschließen. Zusammen mit Walter Grambusch überreichte sie anschließend die Fördergelder an die Initiativen.


Großer Beifal für Kinderzirkus BAMBINI


Die Betroffenheit der Zuhörer war deutlich spürbar, als die Vertreter der jeweiligen Initiativen ihre Projekte vorstellten. Ob Straßensozialarbeit durch Die Schachtel, der BUNDte Schulgarten des BUND in Moselweiß, die Onlineberatung justforgirls.de des Frauennotruf Koblenz, die sozialpädagogische Familienhilfe der Lebenshilfe Koblenz, die Gruppe Miteinander-Füreinander des SKF Koblenz oder der Kinderzirkus BAMBINI der Jukuwe, alle leisten einen wichtigen sozialen Beitrag in unserer Gesellschaft und können diese Spende für ihre Arbeit gut verwerten. Großen Beifall erhielten Rachel und Tamara vom Kinderzirkus BAMBINI für ihre perfekte graziöse „Poi-Swinging“-Einlage. Bei Wein und Gebäck, natürlich von Akzeptanzstellen der RegioMark, hatten die Gäste dann noch Gelegenheit, miteinander Gespräche zu führen und Erfahrungen auszutauschen. Weitere gemeinnützige Initiativen aus der Region sind mit ihren Projekten im Regioverein willkommen.

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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