Möhnenverein „Lustige Weiber“ Weitersburg
Tanzmäuse verzauberten das Publikum
Weitersburg. An den vergangenen Samstagen eröffneten die Weitersburger Möhnen mit ihren Möhnen-Sitzungen die neue Karnevalssession. Pünktlich um 19.11 Uhr zogen die „Lustigen Weiber“ mit ihrer Obermöhn „Es Ursel vom Kubbe“ in den Saal der Gaststätte Klein ein. Sitzungspräsidentin Sonja Schiffer begrüßte die zahlreichen Gäste mit einem dreifach donnernden Helau. Auch Bürgermeister Jochen Währ richtete ein paar närrische Worte an das Publikum, bevor er die Macht für die närrische Zeit an die Möhnen übergab. Zum Auftakt der Sitzung verzauberten die kleinen Tanzmäuse mit ihrem neuen Tanz als „Eisköniginnen“ mit ihrem Schneemann „Olaf“ das närrische Publikum. Trainiert werden die Kleinsten von Natascha Friedhofen und Svenja Hahn. Im Anschluss trat der erste Vortragende in die Bütt. Andreas Bomm berichtete unterhaltsam von seinem Leben als „Weitersburger Kegelbruder“ und sicherte sich die erste Rakete des Abends. Zum ersten Mal auf der Weitersburger Showbühne stand der „Einkaufsexperte“ Peter „Ping“ Weingarten. Humorvoll berichtete er von seinen Shoppingerlebnissen in allen Supermärkten der Republik. Es folgte der Auftritt der Sternschnuppen. Mit ihrem fetzigen Tanz „Neon-Splash“ brachten sie die Bühne zum Beben. Einstudiert wurde der Tanz von Stella Weber und Alina Zirfas. Auch die „Dummschwätzer“ waren wieder mit von der Partie. In diesem Jahr strapazierten Dominik Pretz und Günter Schmidt mit Anekdoten vom Bau die Lachmuskeln des Publikums. Der Funken-Nachwuchs legte im Anschluss daran einen schwungvollen Gardetanz aufs Parkett. Erfreulicherweise sind jetzt in der Rot-Weiß-Garde mit Jakob Schmidt und Felix Ley auch männliche Garde-Tänzer dabei. Trainiert werden die Funken von Sabrina Kessler und Nadine Schwarz.
Auf den flotten Gardetanz folgte das langjährige Büttenass Alfred Urwer. In diesem Jahr begeisterte er als „Apollonia auf Kreuzfahrt“. Auf seine bekannt humorvolle Art berichtete er von seinen Erlebnissen auf hoher See und unterhielt damit das Publikum prächtig. Die Stimmung im Saal war in der ersten Hälfte bereits spitze, getoppt wurde sie dann beim musikalischen Auftritt der Weitersburger Bengelscher Thomas Castor, Thorsten Stampfer und Helmut Zirfas. Wie in jedem Jahr heizten die Kubaner Jungs mit ihren Stimmungshits den Saal so richtig auf. In der anschließenden Pause konnten sich alle ein bisschen erholen, bevor in die zweite Halbzeit mit Vollgas gestartet wurde. Gleich zu Beginn verzauberten die Magier Siggi und Roy alias Andreas Bomm und Alfred Urwer mit Magie und ganz viel Klamauk das närrische Publikum. Unterstützt wurden sie hier durch ihre Kollegen von den Bemoosten aus Vallendar, Dieter Germeyer, Volker Hartenfels, Manfred Baldus und Jogi Vohs. Kaum hatten die Zauberer die Bühne verlassen, stand plötzlich „Dummschwätzer“ Günter wieder im Saal. Er war auf der Suche nach „Roswitha“, dem neuen Haustier der Familie Schmidt. Mit viel Witz und Humor überzeugte er auch erstmalig als Einzelvortragender. Ganz aus dem Häuschen war das Publikum, als er sich zum Schluss als neues Mitglied der Rot-Weiß-Garde als Funkenmariechen entpuppte.
Die Rot-Weiß-Garde legte im Anschluss daran einen tollen Garde-Tanz aufs Parkett. Zu fetziger Musik ließ sie die Beine fliegen. Ohne Zugabe kam die tolle Gruppe, die sich auch in diesem Jahr wieder selbst trainiert hat, nicht von der Bühne. Danach wurde es sportlich. Mit dem Vortrag „Yoga mit Onka“ wurden auch die Lachmuskeln der Gäste extrem gut trainiert. Die Sitzungspräsidentin Sonja Schiffer brillierte in der Rolle der Yoga-Trainerin Onka. Unterstützt wurde sie dabei von Claudia Gellert, Sonja Piroth, Heike Weingarten und Alina Zirfas.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends stand bevor: Entertainment aus Niederwerth. Mit „Günther und Gerd“ alias Felix Hause und Matthias Klöckner konnte wir ein tolles Duo für die Sitzung gewonnen werden, das mit seinem hervorragenden Vortrag den Saal gerockt hat. Auch die nächste Darbietung heizte weiter mächtig ein: Einige Mitglieder der Weitersburger Hühner begeisterten mit ihrer Trommel-Show „6 Drums for Kuba“ das Publikum. Mit dabei waren hier: Georg Friedhofen, Manuel Friedhofen, Michael „Jacky“ Schmidt, Efrem Abera, Andreas Geisler und Peter Berres. Einer durfte natürlich auf der Sitzung auch nicht fehlen: die „Doof Nuss“. Wieder einmal hatte Jürgen „Hugo“ Mohr die Lacher auf seiner Seite und kam ohne Zugabe nicht aus der Bütt raus.
Ein weiterer Höhepunkt stand noch aus: Bernd Opitz brillierte in seiner Paraderolle der „Marlene Jaschke“, diesmal als Goldbraut, als letzter Vortragender auf der Bühne. Er wusste auch noch zu später Stunde das Publikum zu begeistern. Mit dem Showtanz „Zirkus“ zeigte die neu gegründete Showtanzgruppe „Kubalissima“ ihr Können. Mit ihren tollen Kostümen und der glänzenden Choreographie brachte sie den Saal noch einmal zum Beben. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Tänzerinnen Laura Piroth und Stella Weber beenden ihre langjährige Tanzkarriere beim MVW und wurden an diesem Abend verabschiedet. Sicherlich werden die beiden aber dem Verein die Treue halten und weiterhin bestmöglich unterstützen. Zum Finale zogen noch einmal alle Mitwirkende der Sitzung in den Saal ein. Sonja Schiffer stimmte gemeinsam mit ihnen ein paar Stimmungslieder an. Weit nach Mitternacht verabschiedeten wir uns von dem tollen Publikum. Wir hoffen auf ein Wiedersehen mit allen Gästen im kommenden Jahr und auf unseren weiteren Veranstaltungen in dieser Session. Ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken möchten wir uns bei unseren Pagen Petra Schmidt-Mann und Helma Zirfas, unseren Sitzungsmusikern „Hello“, den Damen an der Abendkasse, unseren Helfern beim Bühnenauf- und abbau, den Spottern Manuel und Chiara, unserem Team aus dem Keller, Sylvia Nieth und Susanne Berres, unserem Mann für die Technik, Lutz Haushahn, unseren Gastwirten der Familie Klein und allen weiteren Mitwirkenden auf und hinter der Bühne und natürlich bei unserem super Publikum.
Alfred Urwer ging als Apollonia auf Kreuzfahrt.
Die Tanzmäuse als Eisköniginnen mit ihrem Schneemann Olaf.
Niederwerther Entertainment mit Günther und Gerd.
