Allgemeine Berichte | 26.02.2020

70 Interessierte nahmen an Informationstag zum Bachelor ‚Pflegeexpertise‘ teil

„Treffpunkt Pflege – Expertise für die Zukunft“

Alle Teilnehmenden an der Veranstaltung „Treffpunkt Pflege – Expertise für die Zukunft“.Foto: Stefanie Prange

Vallendar. Die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bietet seit dem Jahr 2015 den Bachelorstudiengang ‚Pflegeexpertise‘ an.

„Zwei Fragen kommen in diesem Zusammenhang immer auf: Was ist das für ein Studiengang und welche Inhalte werden in diesem Studiengang gelehrt?“, berichtete Dipl. Päd. Gerlinde Strunk-Richter, Moderatorin des Tages, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Pflegewissenschaftlichen Fakultät. Diesen Fragen wurden bei der Veranstaltung „Treffpunkt Pflege – Expertise für die Zukunft“ an der PTHV nachgegangen. Rund 70 Interessierte kamen dazu nach Vallendar.

„Inzwischen haben bereits einige Studierende das Studium der ‚Pflegeexpertise‘ in Vallendar abgeschlossen und sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gesucht. Sie sind in Kliniken, Einrichtungen der stationären Altenhilfe oder in ambulanten Versorgungssettings vor allem im nördlichen Rheinland-Pfalz tätig“, freute sich Prof. Dr. Erika Sirsch, Dekanin der Pflegewissenschaftlichen Fakultät. „Bereits der fünfte Jahrgang hat im Oktober 2019 das Bachelor-Studium begonnen.“

Aus diesem Anlass wurden Themen und Ergebnisse aus dem Studiengang vorgestellt. Die Studierenden präsentierten ihre Arbeitsergebnisse und Abschlussarbeiten mit Bezug zur Versorgungspraxis.

„Dies heute ist ein Tag für die Studierenden. Das Studium der Pflegeexpertise bedeutet auch, dass man Abschied nimmt vom ‚Bescheidwissen‘. Es geht darum, zu analysieren, zu reflektieren, zu hinterfragen und auch neu zu denken“, sagte Prof. Sirsch. Nach ihrer und der Begrüßung des Rektors der PTHV, Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, gab Prof. Dr. Sirsch einen kurzen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Pflegeexpertise. Im Anschluss berichtete Janina Könen, Studentin im Bachelorstudiengang, von ihren Erfahrungen aus dem Praktikum am Patienten-Informationszentrum (PIZ). Dann stellten Studierende ein Projekt innerhalb des Bachelorstudiums namens „Implementierung digitaler Pflegedokumentationssysteme“ vor. Dabei geht es um die Komplexität von Implementierungsprozessen.

Nach der Pause konnten die Besucherinnen und Besucher eine Poster-Ausstellung zu den Themen Entwicklung der Praxisanleitung; Implementierung eines hospizlich palliativen Konzeptes und „Buurtzorg“, ein Pflegekonzept für die ambulante Pflege, besuchen und im Anschluss drei Kurzvorträge hören: „‘Personsein‘ in der Psychiatrie – Die Achtung der Autonomie bei Menschen mit Demenz“ von Studentin Helene Jensen, „Wie entsteht das Bettlägerig werden ...?“ von Student Manuel Schmidt und „Was hat die Selbstbestimmungstheorie mit Wohlbefinden zu tun?“ von Absolventin Kathrin Hegner B.Sc.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wurde“, sagte sich Prof. Sirsch. „Es hat sich heute wieder einmal gezeigt, dass ein großes Interesse an diesem innovativen, zukunftsgewandten Studiengang besteht.“ Der nächste Termin für den Treffpunkt Pflege steht bereits fest. Am 24. Februar 2021 wird der „Treffpunkt Pflege – Expertise für die Zukunft“ zum nächsten Mal stattfinden. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung mit Musikern der Musikschule Koblenz.

Alle Teilnehmenden an der Veranstaltung „Treffpunkt Pflege – Expertise für die Zukunft“.Foto: Stefanie Prange

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