Allgemeine Berichte | 18.02.2019

Burundi-AG der Schönstätter Marienschule bekam Besuch von zwei Schwestern

Trotz ärmlicher Verhältnisse gibt es viele glückliche Kinder

Schwester M. Yvonne und Schwester Mariette mit der Klasse 6d.Foto: privat

Vallendar. Die Burundi-AG hatte ein Treffen der 6d, 10c und 10d mit zwei Schwestern aus Burundi organisiert, die zurzeit im Mutterhaus in Vallendar leben. Schwester M. Yvonne und Schwester Mariette, die selbst für drei Jahre Schülerin an der Partnerschule war, gaben einen Einblick in das Leben in Burundi.

Auf Bildern war zu sehen, wie sie dort wohnen. Die gesamte Anlage auf dem Berg bei Mutumba besteht aus verschiedenen Häusern, wie dem Schwesternhaus, der Schule, einem Krankenhaus, einem Gästehaus und dem Heiligtum und liegt oberhalb des Tanganjikasees.

Die Schwestern bedankten sich nochmals für die schützende Mauer, die von Spendengeldern um das Schulgelände gebaut werden konnte. Besonders nachts ist es sehr beängstigend für die Mädchen, wenn sie das Haus im Dunkeln verlassen müssen, um zu den Waschräumen zu gelangen, da es aufgrund der Armut und der hohen Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen eine hohe Kriminalität gibt. Die Mauer gibt Sicherheit.

Die Schwestern erzählten, wie glücklich die Schüler sind. Trotz der ärmlichen Verhältnisse haben sie sehr viel Lebensfreude in sich.

Das Lernen ist für die Kinder eine große Freude, und es gibt eine starke Schulgemeinschaft. Das Schulsystem in Burundi sieht sechs Jahre Grundschulzeit vor;, es folgen eine Sekundarbildung und die Berufsausbildung.

In ganz Burundi werden die gleichen Lehrpläne verwendet, die Klassen bestehen aus bis zu 60 Schülerinnen und Schülern.

Neben der Unterrichtszeit und den Pausen ist an der Ecole Technique de Gestion eine feste Gebetszeit eingeschlossen, bei der die Gottesmutter durch Gebete und Lieder fest in die Schule integriert wird.

Die Schülerinnen müssen auch selbst für Ordnung und Sauberkeit in den Räumen sorgen, das heißt zum Beispiel, dass sie die Klassen und Toiletten putzen, Wäsche waschen und die Schlafsäle in Ordnung halten. Zum Schulabschluss erhalten sie ein Diplom, jedoch ist es sehr schwer, Arbeit zu finden.

Die Frauen müssen in Burundi schwere Arbeiten ausführen, um ihre Familien, die oft aus etwa zehn Kindern bestehen, ernähren und versorgen zu können, während die Männer arbeiten gehen. Es gibt keine Maschinen, alles muss mit Handarbeit und zu Fuß erledigt werden.

Dennoch haben sie Freude bei ihren Arbeiten. So pilgern sie lieber 40 Kilometer zu Fuß als den Bus zu benutzen. Einmal in der Woche verteilen die Schönstätter Marienschwestern in Mutumba Lebensmittel und Kleidung an die Bedürftigen.

Insgesamt waren alle sehr berührt und erfreut über diesen Besuch. Besonders schön fanden alle, wie fröhlich und liebenswürdig die Schwestern sind.

Und zu hören und auf einem Video zu sehen, wie glücklich die Schüler in Burundi sind.

Schwester M. Yvonne und Schwester Mariette mit der Klasse 6d.Foto: privat

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
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