Umfangreiche Infos zum Wiederaufbau der Brust
BRA Day (BrustRekonstruktionsAufklärungs Tag) der plastischen Chirurgie Ev. Stift St. Martin am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am 5. November im Klostergut Besselich
Urbar/Koblenz. Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für die betroffenen Frauen einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. Aber auch nach erfolgreicher Behandlung ist der Leidensweg noch nicht zu Ende, denn viele Operationen haben Spuren hinterlassen und die weibliche Brust deformiert. Deshalb hat 2011 ein kanadischer plastischer Chirurg den BRA Day (BrustRekonstruktionsAufklärungs Tag) gegründet, um die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebs einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit mehr betroffenen Frauen zum Wiederaufbau ihrer Brust zu verhelfen.
Der BRA Day findet inzwischen international mit Informationsveranstaltungen zum Thema Brustrekonstruktion nach Brustkrebs statt. Auch in Deutschland sind viele Brustkrebs-Patientinnen nur unzureichend darüber informiert, welche Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebs es heute gibt.
Die Klinik für Plastischen Chirurgie am Stiftungsklinikum Koblenz hat seit 1996 einen Schwerpunkt ihrer klinischen Arbeit in der Ästhetischen und Rekonstruktiven Brustchirurgie.
„In vielen Gesprächen mit betroffenen Frauen habe ich einen großen Informationsbedarf über die aktuellen Möglichkeiten eines Brustwiederaufbaus nach Brustkrebs herausgehört“, sagt Dr. Nina Borniger, Ärztin in der plastischen Chirurgie am ev. Stift St. Martin. „Und nur eine umfassend informierte Patientin kann eine Entscheidung über den für sie passenden Weg der Brustrekonstruktion treffen.“
Die Klinik für Plastischen Chirurgie am Stiftungsklinikum Koblenz richtet deshalb den BRA Day als Informationsveranstaltung für betroffene Frauen, deren Angehörige sowie Ärztinnen und Ärzte und Interessierte am 05.11.2014 um 17 Uhr im Klostergut Besselich aus. Dort besteht anschließend die Möglichkeit, sich mit den Fachleuten über alle anstehenden Fragen auszutauschen.
