CDU-Frauen-Union (FU) Vallendar
„Unser täglich Brot gib uns heute...“
Vallendar. Schon so oft im Rahmen des „Vater unser“ gebetet, doch wer hat sich wohl im Detail um die Bedeutung dieser Worte Gedanken gemacht. Vor etwa 10.000 Jahren gestalteten sich die Anfänge des Brotbackens bis zur heutigen Vielfalt. Gesäuertes Brot zum Beispiel war schon vor 5.000 Jahren bekannt, unter anderem in Ägypten. Schon damals wurde Brot in größerem Maße in Bäckereien mittels Backöfen hergestellt, was auch die schon damals vorhandene Vielfalt nachhaltig beeinflusste. Dies spielte sich zwischen 2860 und 1500 v. Chr. ab.
Von Ägypten aus gelangte dieses Wissen über Griechenland und das Römische Reich nach Europa. Schon vor 2000 Jahren schaffte es eine römische Großbäckerei, 36.000 Kilogramm Brot pro Tag herzustellen. Wie bedeutungsvoll das Brot und die Bäcker für die Menschen waren, stellte sich im „Gesetzbuch des Sachsenspiegels“ dar und zwar in folgendem Wortlaut: Wer einen Bäcker erschlägt, muss dreimal soviel Strafe zahlen wie jemand, der einen anderen erschlägt. Solche Wertschätzung bereits um 1220 n. Chr. in Deutschland. Von dieser Wertschätzung des Lebensmittels Brot oder gar Dankbarkeit für „unser täglich Brot“ ist kaum noch etwas zu spüren.
Die Wahrung des Handwerks genießt bei den heutigen Bäckereien einen hohen Stellenwert und das seit vielen Generationen. So gibt es heute eine Fülle von Möglichkeiten, die Backkunst zu vervollkommnen und die Vielfalt zu erweitern.
Um die Bedeutung des Brotbackens vor Ort kennenzulernen, hat die CDU-Frauen-Union Vallendar am 11. Juni eine Besichtigung der Großbäckerei Geisen in Neuwied/Heimbach-Weiss vorgesehen. Die Führung beginnt vor Ort um 9 Uhr, wobei der Treffpunkt um 8:15 Uhr am Parkplatz Vallendarer Rheinufer ist. Von dort fahren wir mit privaten PKW zur Firma. Anmeldungen sollten bis zum 6. Juni an Ulrike Kray erfolgen, Tel. (02 61) 6 63 85. Der Kostenanteil beträgt 5 EUR p. P.
Pressemitteilung
CDU-Frauen-Union Vallendar
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