Freundschaftskreis Vallendar/Cercy-la-Tour
Vallendarer Bataillon diente dem Heimatschutz
Stammtisch am 11. Februar / Brieffreundin gesucht
Vallendar. Seit einigen Jahrzehnten befindet sich im städtischen Rathaus der Teil einer Fahne „Bataillon Vallendar“. Lange wurde angenommen, dass dieses Bataillon mit Napoleon gegen Preußen und Russen gekämpft habe. Dies stimmt aber nicht. Das Amt Vallendar gehörte damals zum Fürstentum Nassau. Dessen Fürst stellte im Dezember 1813 ein Landsturmheer auf. Eines der 29 Bataillone musste das Amt Vallendar stellen. Dazu wurden 200 unverheiratete Männer im Alter von 17 bis 26 Jahren, die bisher nicht in einer Armee gedient hatten, rekrutiert. Sie bildeten eine Reservekompanie. Hinzu kamen fünf Milizkompanien mit Soldaten im Alter von 26 bis 60 Jahren. Aufgabe war der Heimatschutz im Vallendarer Amt.
Dieses Bataillon existierte nur kurze Zeit. Im Wiener Kongress 1815 wurde das Vallendarer Bataillon wieder aufgelöst. Nur die alte Fahne erinnert daran (siehe Josef Schmidt: „Das Bataillon Vallendar und seine Fahne“, Heimatjahrbuch 19869). Eine kleine Gruppe Offiziere Napoleons wird in friedlicher Mission mit vornehmen Damen am diesjährigen Vallendarer Karnevalszug teilnehmen.
Am Mittwoch, 11. Februar findet der monatliche Stammtisch in der „Grotte“ statt. Bis zu diesem Abend können noch Anmeldungen zum Heringsessen am Aschermittwoch (17. Februar) erfolgen.
Die elfjährige Solène, Mitglied im Freundschaftskreis in Cercy-la-Tour, sucht eine Brieffreundin in Vallendar. Sie ist Schülerin im bilingualen Unterricht (Englisch und Deutsch), ist an Musik interessiert und spielt seit vier Jahren Trompete. Außerdem spielt sie Basketball. Mit ihrer Mutter wird sie im Mai an den Freundschaftstagen in Vallendar teilnehmen. Interessierte melden sich bitte beim Freundschaftskreis Vallendar/Cercy-la-Tour bei Wolfgang Helbach, Finkenweg 1 Vallendar.
