Allgemeine Berichte | 27.08.2013

Club für Bildung und Freizeit e.V. Vallendar

„Vier Städte in vier Tagen“

Die Halbjahresfahrt in den Harz hielt allerlei interessante Stationen bereit

„Vier Städte in vier Tagen“

Vallendar. Die Septemberwanderung findet schon am 31. August statt, mit gleichem Ziel wie Anfang August. Wir fahren um 9 Uhr mit dem Zug nach Koblenz und weiter nach Winningen. Der Weg führt zunächst durch den Ort, dann auf einem Weinlehrpfad durch die Weinlage „Domgarten“ auf die Höhe. Weiter geht es am Flughafen vorbei und durch die Weinlage „Brückstück“, dann abwärts wieder in Richtung Ort, wo wir in der Winzerwirtschaft Barz in der Bachstraße einkehren. Die Wanderung ist circa 11 km lang, die Teilstücke im Weinberg betragen nur ein Drittel des Weges, der größere Teil geht durch Wald und Flur. Wanderschuhe sind erforderlich. Rückkehr in Vallendar circa 17 Uhr.

„Präventive Rückenschule“

Beginn: Dienstag, 3. September, von 16 bis 17 Uhr, Grundschule Gessel, Leitung: Frau Langenstein Tel. (02 61) 6 82 57. Rückenschmerzen? Wir beugen vor. Wir trainieren die Wirbelsäule und gesundheitsspezifisches Verhalten. Einsteigen jederzeit möglich.

Fahrt zur Bundeskunsthalle

Am Donnerstag, den 5. September, Abfahrt 12.30 Uhr Urbar, 12.35 Uhr Mall.Berg, 12.40 Uhr Vallendar Mitte (Richtung Bendorf) fahren wir nach Bonn zur Bundeskunsthalle. Die Ausstellung zeigt Kleopatra - die ewige Diva. Anmeldungen sind noch möglich. Teilnehmer unserer Fahrt nach Abano, 19. Oktober bis 2. November: Bitte Fangozeiten kurzfristig an unsere Info-Stellen durchgeben.

4 Tage - 4 Städte

In den Harz führte die letzte Fahrt aus dem Programm des ersten Halbjahres 2013. Zur Auflockerung der doch etwas langen Busfahrt war bei Hin- und Rückfahrt jeweils eine Stadtbesichtigung eingeplant. In der mittelalterlichen Kaiserstadt Goslar machten wir unseren ersten Stopp. Nach einer kurzen Mittagspause, die einige schon vorab als Besichtigungstour durch die Altstadt nutzten, trafen wir vor der Kaiserpfalz auf unsere beiden Stadtführer. In zwei Gruppen aufgeteilt, erfuhren wir als Erstes die Geschichte der Kaiserpfalz, erbaut um 1010 durch Kaiser Heinrich II. 23 Reichstage fanden hier statt. Der Letzte unter dem Stauferkaiser Friedrich II. im 13. Jahrhundert. Durch mittelalterliche Gassen vorbei an herrlichen Fachwerkhäusern ging es nun Richtung Altstadt. Das Patrizierhaus „Brusttuch“, das Bäckergildehaus und das Siemenshaus sind wohl einige der prächtigsten Häuser, deren Geschichte uns ausführlich erklärt wurde. Vorbei am romanischen Dom ging es zum Marktplatz mit seinem 800 Jahre alten Brunnen mit goldenem Reichadler und dem Glockenspiel, dessen Figuren die Geschichte des Harzbergbaus darstellen. Hier endete die Stadtführung und das Glockenspiel war ein guter Übergang zu unserer nächsten Station - das Besucherbergwerk „Weltkulturerbe Rammelsberg“. Über tausend Jahre wurde hier ununterbrochen Bergbau betrieben. Kupfer-, Blei- und Zinnkerzen wurden abgebaut. Bei einer Führung, kombiniert mit einer Grubenbahnfahrt und dann einem Gang durch die dunklen feuchten Gänge mit rutschigen Wegen, erlebte man hautnah die harten Arbeitsbedingungen der Bergleute. Anschließend hatten wir nur noch die Reststrecke bis Quedlinburg vor uns. Nach Einchecken im Hotel und gemeinsamem Abendessen waren dann doch die Meisten froh sich in ihre Zimmer zurückziehen zu können. Am nächsten Morgen erwartete uns nach dem Frühstück der „Stiftshauptmann“ zu einer Führung durch Quedlinburg. Über den Burgberg, durch die Altstadtgassen mit ihren restaurierten Fachwerk-Häusern ging es auf direktem Weg zum Marktplatz. Durch das giebelgekrönte Renaissanceportal betraten wir das historische Rathaus mit seiner efeubewachsenen Schauseite. Anschließend ging es durch das großzügige Treppenhaus in den Festsaal mit seinen herrlichen Fensterbildern und Historienbildern an den Wänden. Hier erfuhren wir vom „Stiftshauptmann“ alles Wissenswerte über die Geschichte der Stadt und auch des Quedlinburger Stifts. Beim anschließenden Gang durch die Altstadt staunten wir über die herrlichen Fassaden der wunderschön restaurierten Fachwerkhäuser. Nach einer kurzen Mittagspause, die einige zu einer Besichtigung des Terrassengartens auf dem Schlossberg und der Stiftskirche St. Servatii mit Quedlinburger Stiftschatz nutzten, trafen wir wieder auf unseren Stadtführer zu einer kurzen Fahrt nach Gernrode mit seiner romanischen Stiftskirche St. Cyriakus. Nach einer Kirchenführung, hier war besonders bemerkenswert der Nachbau des Heiligen Grabes Christi in Jerusalem im Seitenschiff: Nach Rückkehr in Quedlinburg hatten wir etwas Freizeit, die jeder nach seinen Interessen nutzte.

Informationsstellen

Unsere Informationsstellen sind wie folgt besetzt: Jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr im Clubheim Höhrer Straße 10 (Ecke Grönerstraße), Tel. (02 61) 67 16 76 und von 17 bis 18 Uhr in der Kreuzkirche Mallendarer Berg, Pfarrer-Sesterhenn-Straße, Tel. (01 60) 98 20 62 70.

Blick über den Marktplatz Goslar mit Brunnen und Rathaus.Fotos: privat

Im Festsaal des Rathauses mit Historienbildern der wichtigsten Ereignisse der Quedlinburger Stadtgeschichte.

Vor der Einfahrt ins Bergwerk - sollen wir wirklich mit?

Und immer wieder schöne Gassen mit aufwendigen Fachwerkhäusern.

„Vier Städte in vier Tagen“
„Vier Städte in vier Tagen“

„Vier Städte in vier Tagen“

„Vier Städte in vier Tagen“

Auch der Schuhhof mit seinen Fachwerkhäusern war Station der Führung.

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