Senioren und Behinderte begutachten mit Koblenzer Studenten Vallendarer Innenstadt
Wege und Barrieren kritisch unter die Lupe genommen
Stadtteilbegehung fand im Rahmen einer Sozialraumanalyse statt
Vallendar. „...und hier komme ich mit meinem Rollator gar nicht durch!“ Diese Aussage war mehrfach zu hören, als auf Gehhilfen angewiesene Bewohner/-innen des Altenheims St. Josef, Vertreter von Seniorenbeiräten und der Kreisbehindertenvertretung ihre täglichen Routen durch Vallendar zeigten.
Die Stadtteilbegehung fand im Rahmen einer Sozialraumanalyse statt. Die cusanus trägergesellschaft mbH (ctt) als Träger des Altenheims St. Josef hat diese vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe geförderte wissenschaftliche Untersuchung bei Dr. Michael Noack von der Hochschule Koblenz in Auftrag gegeben. Im Mittelpunkt der Sozialraumanalyse steht die Frage, wie man im Alter in Vallendar selbstbestimmt leben und wohnen kann. In diesem Rahmen fand eine Stadtteilbegehung statt, zu der der Hochschuldozent mit 25 Studierenden der Hochschule Koblenz eingeladen hatte. Bei einer solchen Begehung, so der Sozialarbeitswissenschaftler, gehe es darum, Orte und Räume sowie deren Qualitäten konsequent zu erforschen. Die beteiligten Bürger werden als ExpertInnen ihrer Lebenswelt angesprochen und zeigen den Studierenden Orte und ihre Wege, die sie alltäglich nutzen. Die dabei entstehenden Gespräche geben Auskunft über das Raumerleben, bauliche Barrieren wie zu hohe Bordsteine und gemiedene Angsträume.
Vielzahl an Eindrücken festgehalten
Jeder Bewohner des St. Josef wurde von mehreren Studierenden begleitet. Die Senioren zeigten ihnen Orte und Wege, die sie alltäglich nutzen. Die Studierenden machten Fotos und Notizen von diesen Orten und Wegen. So wurde eine Vielzahl an Eindrücken über das Raumerleben der Teilnehmenden, bauliche Barrieren wie zu hohe Bordsteine und gemiedene Angsträume gesammelt. Auch die Mitglieder des Seniorenbeirats der Verbandsgemeinde Vallendar und des Landkreises Mayen-Koblenz beteiligten sich. Sie wiesen auf die aktuelle Verkehrssituation hin, in der zahlreiche Baustellen und Umleitungen nicht nur Fußgänger, sondern alle Verkehrsteilnehmer stark einschränken. Aus Sicht des Kreisbehindertenvertreters werden auch mit Beendigung der Umbauphase die Probleme mobiler und mobilitätseingeschränkter Quartiersbewohner nicht gelöst sein.
Daher ist es der ctt ein wichtiges Anliegen, die Ergebnisse der Sozialraumanalyse zu nutzen, um gemeinsam mit der Kommune, den Kirchen, den Hochschulen, der Wirtschaft und allen Interessenverbänden zu diskutieren, wie Vallendar für Jung und Alt eine lebens- und liebenswerte Stadt wird und bleibt.
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