Evangelische Kirchengemeinde Vallendar
Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben“
Alljährlicher Vallendarer Helferinnen-Ausflug zur ältesten Stadt Deutschlands nach Trier
Trier. Alljährlich im Juni freuen sich die Helferinnen der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar auf einen gemeinsamen Ausflug: Trier, die älteste Stadt Deutschlands war das Ziel. Nach der großen Hitzewelle wurden jedoch heftige Unwetter prognostiziert, die den Unternehmungsgeist der Teilnehmer aber in keiner Weise negativ beeinflussten.
Begleitet von ersten starken Regenfällen fand man sich am Bahnhof in Vallendar ein. Mit der Unpünktlichkeit des Zuges und der darauf folgenden verpassten Weiterfahrt mit dem Regionalexpress nach Trier hatte natürlich keiner gerechnet. Mit dem nächsten Regionalzug, der die Schönheiten aller Bahnhöfe durch kleine Aufenthalte präsentierte, kam man dem Ziel immer näher. Allmählich trocknete die Kleidung, kleine Snacks wurden herumgereicht, um Kuchen- und Salatspenden für das bevorstehende Johannisfest gebeten und die Speisenfolge für den gemeinsamen Mittagstisch zum Kolpinghaus in Trier weitergeleitet. Auf halber Strecke wurde es gespenstig dunkel und bald prasselte der nächste Starkregen auf den Zug. Mit großer Verspätung, aber bei schönstem Sonnenschein erreichte die Gruppe das Fahrtziel und auch bald das Restaurant zum Mittagessen. Die einladend gedeckte lange Tafel und das ausgezeichnete Essen ließen alle vorherige Hektik vergessen. Der Bus für die geplante Stadtrundfahrt um 14 Uhr konnte pünktlich an der Porta Nigra erreicht werden.
In der zweistündigen Rundfahrt erfuhren Helfer, Helferinnen und Pfarrer von dem begleitenden Gästeführer viel Interessantes über diese alte Stadt. Die Auffahrt zum Petrisberg, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, wurde mit einem herrlichen Blick auf das Moseltal, die kleinen eingemeindeten Dörfer und auf Trier selbst belohnt. Ein nächster Busstop sollte der Besichtigung der Konstantin-Basilika der evangelischen Kirche dienen. Die um 310 errichtete Aula Kaiser Konstantins wurde als Thronsaal genutzt und erst Mitte des 19. Jahrhunderts als evangelische Kirche restauriert. Ein weiterer Halt wurde der Besichtigung des Amphitheaters mit Führung durch einen unterirdischen Gang der Arena gewidmet. Nach dieser informativen Fahrt blieb noch ausreichend Zeit zum Bummeln, Kaffeetrinken und Besichtigen des Domes und der sich anschließenden Liebfrauenkirche. Alle fanden sich pünktlich am Bahnhof in Trier ein, nur natürlich der Zug nicht. Bedingt durch die weitere Verspätung gelang es der Gruppe auch wieder nicht, den Anschlusszug nach Vallendar zu erreichen. Auch der Bus in gleicher Richtung war gerade wieder weg und des Wartens überdrüssig, wurden die zu Hause wartenden Partner telefonisch um den Abholdienst gebeten: Und das funktionierte hervorragend. Unter dem Motto: Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben, kehrten dennoch alle zufrieden und mit Plänen für den Ausflug 2014 nach Vallendar zurück.
Die Helferinnen der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar.Fotos: Privat
