Pilgerzentrale Schönstatt
Wer Vergebung erfährt, kann auch anderen vergeben
Vallendar. Schuld ist ein Thema, das zunehmend Menschen umtreibt, hervorgerufen durch die Erfahrung eigener Grenzen aber auch durch ständig neue Schlagzeilen in den Medien. Josef Treutlein, katholischer Pfarrer und Wallfahrtsseelsorger in Schönstatt, ist ein Mann der Praxis. Er bietet in Vallendar-Schönstatt ein dreiteiliges-Versöhnungsseminar und eine „Nacht der Versöhnung“ an. Was sich dahinter verbirgt?
Pfarrer Treutlein weiß, dass in diesem Seminar Klärungen erwartet werden. Neben grundsätzlichen Fragen wollen die Teilnehmer auch praktische Tipps und Anleitung. Wie geht Versöhnung? Wo fange ich an? Aber auch: Was ist Schuld? Was ist mit Sünde gemeint?
Josef Treutlein kann sich richtig begeistern, wenn er darüber spricht, welches Geschenk die katholische Kirche im Sakrament der Versöhnung bereithält. Da wird die „Frohe Botschaft“ richtig konkret! „So lernt man seinen Gott lieben“, sagt der engagierte Wallfahrtsseelsorger. Er weiß, dass der Verdacht tief sitzt, wir hätten es mit einem Gott zu tun, der immer unzufrieden mit uns ist, verunsichert, Angst macht und Lebensfreude behindert.“ Aber Gott ist anders ...
Dieses dreiteilige Versöhnungsseminar will in Verbindung mit der darauffolgenden „Nacht der Versöhnung“ helfen, Schuld als Chance zur Mensch- und Selbstwerdung zu begreifen. Wenn es wahr ist, dass Gott aus der Sünde befreit (hat), kann Schuld konstruktiv bearbeitet werden und Versöhnung geschehen. Auf dem Weg der Befreiung spielt das „Sakrament der Versöhnung“ eine besondere Rolle. Dazu braucht es einen neuen Zugang.
6. März Ein Gott zum Fürchten oder zum Verlieben? - 13. März Sünde - Fremdwort oder Realität? - 20. März Vergebung finden - ja, aber wie?
Beginn 19:30 Uhr/Ende 21:30 Uhr, Pilgerheim Schönstatt, Kostenbeitrag pro Abend: 5,00 EUR, Information und Anmeldung: Pilgerzentrale Schönstatt, Am Marienberg 1, 56179 Vallendar, Tel. (02 61) 96 26 40, kontakt@schoenstatt-info.de; www.wallfahrt-schoenstatt.de
Nacht der Versöhnung: 22. März, 19.30 bis 22 Uhr, Pilgerkirche Schönstatt, Gott in die offenen Arme laufen.
Zum zweiten Mal ist in der Pilgerkirche Schönstatt eine Nacht der Versöhnung für alle, die auf ihr Leben schauen und sich aussöhnen möchten. Lieder und meditative Texte helfen zu stiller Anbetung. Man kann in die eindrucksvolle Atmosphäre dieser Kirche eintauchen, mit einem Seelsorger sprechen, das Bußsakrament empfangen oder sich selbst einfach „nur“ persönlich segnen lassen. Keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei!
Josef Treutlein, Wallfahrtsseelsorger in Schönstatt.
