Unfälle mit mehreren Fahrzeugen auf der B 42
Zwei Unfälle mit Kettenreaktion
In zwei Fällen wurden Autos aufeinander geschoben
Koblenz. Innerhalb von rund einer Stunde kam es am gestrigen Nachmittag, 13. Juli auf der Bundesstraße 42 zu zwei Unfällen, an denen insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt waren. Gegen 15.15 Uhr fuhren ein Citroën, ein Seat und ein Mercedes hintereinander auf der rechten Fahrspur der B 42 in Richtung Koblenz. In Höhe der Fahrbahnteilung Koblenz/Lahnstein musste ein Lkw aufgrund eines technischen Defekts anhalten. Der Fahrer schaltete die gelbe Rundumleuchte auf dem Dach ein und verlangsamte seine Geschwindigkeit bis zum Stillstand. Die beiden Fahrer des Citroën und des Seat erkannten die Situation. Sie konnten ihre Autos noch rechtzeitig bremsen. Der dahinter kommende Mercedes allerdings fuhr auf die bereits stehenden „Vordermänner“ auf. Die drei Pkw wurden ineinander geschoben und es entstand ein Sachschaden von mehr als 6.000 Euro. Der in der Mitte befindliche Seat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, sein Fahrer erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Rund eine Stunde später ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall auf der B 42. Diesmal in Fahrtrichtung Vallendar. Glücklicherweise blieb es hier allerdings nur bei Blechschäden. Ein Mercedes, ein Ford-Focus, ein Peugeot und ein Polo fuhren hintereinander, als der Fahrer des vorfahrenden Mercedes kurz vor der Einmündung B 42/B 49 aufgrund des stockenden Verkehrs halten musste. Der Ford-Focus kam noch dahinter zum Stehen, wurde allerdings durch den auffahrenden Peugeot auf den Mercedes geschoben. Diesen Zusammenstoß erkannte der Polo-Fahrer zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr als viertes Fahrzeug auf. Der Sachschaden wird hier auf rund 4.000 Euro geschätzt.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz
