Karnevalsverein 1948 Niederwerth e. V. „Mir were nimmi goot“
Zwischen Köln und Mainz dabei, 70 Jahre Werther Narretei!
Sitzungsbericht Teil 1
Niederwerth. Sitzungspräsident Thomas Stein hat nun bereits schon 5 Mal sein Narrenschiff durch die Wogen des Frohsinns und der Heiterkeit gelenkt und mit seiner närrischen Besatzung die Lachmuskeln der Sitzungsbesucher erfolgreich in Wallung gebracht. Noch vor Beginn der Sitzung, bringt bereits die neue musikalische Unterstützung der Werther Gecken, die Sunshine Dance Band, den Saal auf Betriebstemperatur und alle Narren schunkeln und singen schon kräftig mit, als die Niederwerther Nachedeijer, unter der Führung ihres Tambourmajors Volker Teschke, ebenfalls dem Saal mit schwungvoller Musik mächtig einheizen. Sitzungspräsident Thomas Stein begrüßt humorvoll alle Sitzungsbesucher und gibt die Bühne für die Nachwuchspiratinnen des KVN frei, die diese, ohne eine Spur von Lampenfieber, auch sogleich entern. Die Funken der nächsten Generation, Anne Klöckner, Maren Augst, Julia Klöckner, Sophie Faber, Lara Hilden, Lena Faber, Mara Frank, Noemi Langenfeld und Lennja Bumblies, erobern die Herzen der Zuschauer im Sturm und auch in diesem Jahr haben die Kapitäne der unerschrockenen Piratinnen, Katharina und Hannah Stein, mit den Jüngsten des KVN wieder einen Tanz der Extraklasse auf die Bretter der Rheinschanz gezaubert.
Natürlich ist hier eine Zugabe fällig, bevor Jörg Hilden, als kleiner Mann von der Straße, die Bühne betritt. Sitzungspräsident Thomas Stein bezeichnet ihn als lebendes Politbarometer und Eisbrecher in der Werther Bütt. Auch in diesem Jahr versteht er es wieder, das närrische Publikum mit einem Vortrag der Spitzenklasse, in dem das politische und gesellschaftliche Leben auf die Schippe genommen wird, zu begeistern. Mit seinem wunderschönen Lied „Daheim“ verabschiedet er sich von den Zuschauern, die den kleinen Mann von der Straße mit donnerndem Applaus belohnen.
Über Fachkräftemangel kann der KVN nun wirklich nicht klagen, und so betreten nun zwei Rednerlehrlinge die Niederwerther Bühne. Mit schon meisterhafter Mimik und trockenem Humor, rocken sie den Saal und strapazieren die Lachmuskeln der Sitzungsbesucher. Auch bei diesen Jungstars kann man keine Spur von Lampenfieber erkennen und so begeistert der Nachwuchs aus der Klöckner Dynastie, Sascha Klöckner, der sich bereits im 2. Ausbildungsjahr befindet, und der Neuling, Nico Hilden, aus der legendären Hilden Dynastie, das närrische Publikum.
Natürlich werden sie für diesen tollen Vortrag mit schallendem Applaus belohnt, bevor nun 16 wunderschöne Funkenbeine mit einem schmissigen und wunderschönen Gardetanz das Publikum verzaubern. Mit Esprit und Charme tanzen Laura Klöckner, Leonie Klöckner, Lisa David, Janina Karbaum, Eva Kellner, Theresa Kellner, Ann- Katrin Stein und Dorothee Ohlig sich in die Herzen der Zuschauer und ihre Trainerinnen, Renate Münz, Csilla Volkert und Verena Mettler, haben allen Grund, stolz auf diese bezaubernden Werther Amazonen zu sein. Das närrische Publikum belohnt diese wunderschöne Darbietung mit schallendem Applaus und man muss nun wirklich sagen, dass der folgende Vortrag ganz bestimmt nichts für Vegetarier ist, denn die beleidigte Leberwurst, Sabine Reichert, landet frisch aus der Wursttheke auf der Bühne der Werther Rheinschanz. Im echten Gold Darm, aber dennoch rosig und frisch, erklärt sie dem staunenden Publikum, in Wort und Gesang, warum sie mächtig beleidigt ist und was die Gemüter der Kunden in der Metzgerei bewegt. Donnernder Applaus ist die Folge, bevor nun die Niederwerther Schängelsänger den Saal zum Brodeln bringen, aber wie es im tollen Sitzungsprogramm der Niederwerther Narren weitergeht, erfahren sie in der nächsten Ausgabe, denn wenn´s auf der Insel mächtig kracht, ja dann ist wieder Fasenacht! Helau!
ie Niederwerther Amazonen ließen die Funken sprühen! Foto: Winfried Scholz
Die beleidigte Leberwurst Sabine Reichert! Foto: Winfried Scholz
