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Blick in ein „Staat gewordenes Schwarzes Loch“

Der Heimerzheimer Autor Martin Benninghoff über „Der Spieler – Wie Kim Jong-un die Welt in Atem hält“

Blick in ein
„Staat gewordenes Schwarzes Loch“

Martin Benninghoff ist Journalist und Nordkorea-Experte. Er wuchs in Swisttal-Heimerzheim auf. Foto: Hamburg Media School

27.11.2019 - 14:17

Heimerzheim/Pjöngjang. Der Swisttaler Journalist Martin Benninghoff ist Nordkorea-Experte. Wie ihn das Land in seinen Bann zog und was es bedeutet, über ein totalitäres Regime zu berichten, darüber sprach er mit BLICK aktuell.

BLICK aktuell: Herr Benninghoff, Sie schreiben hauptsächlich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Wie kam es dazu, dass Sie nun einen 380-Seiter herausgebracht haben?

Martin Benninghoff: Ich bin seit 2016 Redakteur der F.A.Z. und bei meiner Arbeit mit vielen Themen befasst, meistens aus dem Gebiet der Politik. Die Schlagzahl des Nachrichtengeschäfts ist hoch und manchmal auch unerbittlich. Ich wollte mich einfach mal wieder mit einem Thema über einen längeren Zeitraum befassen, daher ein Buch. Wer schon eines geschrieben hat, weiß: Das hält man nur durch, wenn man sich brennend für ein Thema interessiert. Und Korea interessiert mich schon seit meinen Studientagen in Köln. Habe das dann mehr oder minder „nach Feierabend“, im Urlaub und am Wochenende geschrieben – meine Familie hat’s glücklicherweise mitgetragen.

BLICK aktuell: In Ihrem Buch teilen Sie mit dem Leser zahlreiche kleine Momente der Nähe zu einzelnen Nordkoreanern. Warum waren diese Momente auf Ihren Reisen so rar und was hat sie so berührend gemacht?

Martin Benninghoff: Es ist einfach berührend, mit Leuten in Kontakt zu kommen, die so wenig von unserer Welt wissen – und wir so wenig von ihrer. Die meisten gewöhnlichen Nordkoreaner waren noch nie im Ausland, sie wissen nicht, was uns bewegt und was uns wichtig ist. Und so kann eben eine kleine Begegnung, die nie so locker ablaufen kann wie hierzulande, weil immer ein staatlicher Aufpasser dabei ist, zu einem sehr aufmerksamen Moment werden. Übrigens für alle, auch für mich.

BLICK aktuell: Ihr Buch stieß gleich nach Veröffentlichung auf großes Interesse, nicht nur unter Nordkorea-Kennern. Was fasziniert uns an diesem Land und seinen Menschen?

Martin Benninghoff: Es ist der Blick hinter den Vorhang oder durchs Schlüsselloch, wer findet das nicht aufregend? Dieses System, das sich kommunistisch gibt, aber eigentlich ein ultranationalistischer Staat ist, ist in vielem das genaue Gegenteil von unserem Land. Und die Menschen fragen sich, wie kann man da leben? Ich frage mich das auch, obwohl ich mittlerweile sagen muss, dass vieles dort eben doch ganz ähnlich ist. Zum Beispiel die Art, permanent aufs Handy zu schauen – das mögen junge Städter in Nordkorea so gerne wie Kölner oder Rheinbacher. Übrigens ist es gar nicht so schwer, dorthin zu reisen. Man kann das sogar als Tourist tun – es bleibt nur die Frage, ob man das will.

BLICK aktuell: Sie sprechen auch vom Frust, in der Recherche stark eingeschränkt zu werden. Stimmt denn trotzdem, was Sie schreiben, oder können Sie lediglich das wiedergeben, was das Kim-Regime Ihnen hat vorspielen lassen?

Martin Benninghoff: Ich war ja nur ein paar Mal in Nordkorea, weil es keinen großen Erkenntnisgewinn bringt, permanent dorthin zu fahren und dann zu meinen, man wüsste dadurch alles übers Land. Es ist genau so, wie Sie sagen: Man bekommt das gezeigt, was das Regime einem zeigen will. Das Schöne und Monumentale, Gebäude, Denkmäler, Blumenausstellung zu Ehren der Kim-Familie. Das alles kann nur der Kern einer Recherche sein. Der größere Teil ist die recht mühsame Recherche drum herum: Ich war in Südkorea und habe dort mit Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingen gesprochen. Dazu jede Menge Interviews mit Fachleuten, Datenauswertung und Literatur. Meine Reisen nach China waren mir auch Grundlage. Als ich die Puzzleteile zusammen hatte, konnte ich das Buch schreiben.

BLICK aktuell: Falschmeldungen sind nicht nur in Bezug auf totalitäre Regimes ein großes Problem für Leser und Medienmacher. Sie als Journalist arbeiten dagegen an, indem Sie fundierte Recherchen anbieten. Aber wie kann der Laie wissen, welche Meldung stimmt? Wo kann er sich über Nordkorea unvoreingenommen informieren?

Martin Benninghoff: Wir haben in Deutschland trotz aller Kritik eine ziemlich gute und ausgewogene Medienlandschaft. Wer sich an die seriösen Anbieter, ob regional oder überregional, hält und auch mal über den deutschen Tellerrand schaut, hat eine große Auswahl vertrauenswürdiger Medien, von links bis rechts. Aber klar, Falschmeldungen können passieren – oder sie können auch bewusst in die Welt gesetzt werden, wie es leider zunehmend ein Problem ist: Vor allem vonseiten der extremen Rechte, die im teils bürgerlichen Gewand immer stärker wird, nicht nur im Osten. Dagegen schreibe ich an, bevor hier wieder schlimmere Zeiten anbrechen. Als Leser bewahre ich mir eine Restskepsis, als Journalist traue ich nicht der erstbesten Quelle, sondern vielleicht erst zwei oder drei guten Quellen. Und bei Nordkorea? Da halte ich mich an Leute, die sich jahrelang mit diesem Thema beschäftigen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Und an mein eigenes Urteilsvermögen.

BLICK aktuell: Menschenrechtsverletzungen sind in Nordkorea an der Tagesordnung. Was bedeutet das für Touristen? Sind sie gefährdet?

Martin Benninghoff: Bis zum Fall des gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier – Sie erinnern sich vielleicht daran – hätte ich gesagt, Touristen sind ziemlich sicher in dieser Diktatur, die Touristen kaum von der Stange lässt und in Gruppenreisen durchs Land kutschiert. Aber theoretisch kann man in solche Mühlen geraten, die US-Regierung hat ihren Bürgern deshalb auch das Reisen ins Land verboten. Aber man kann sich als Deutscher schon trauen, nach Nordkorea zu reisen, allerdings sollte man sich unbedingt an die Regeln halten – eine Regel davon besagt, die regierende Kim-Familie zu ehren und nicht zu kritisieren. Das kann man zähneknirschend tun für ein paar Tage und dann dorthin fahren. Oder eben nicht – und dann besser zuhause bleiben.

BLICK aktuell: Das Land bemüht sich, den Tourismus weiter auszubauen, um seine finanzielle Schieflage auszugleichen. Machen wir uns zu Komplizen der menschenfeindlichen Regierung, wenn wir die Angebote wahrnehmen? Was halten sie von Nordkorea-Tourismus?

Martin Benninghoff: Wer den letzten „Thrill“ sucht, einen Diktatur- oder Grusel-Themenpark will, fährt nach Äquatorialguinea, Tschernobyl in die atomversuchte Sperrzone oder eben nach Nordkorea? Davor kann ich nur warnen, das kann schiefgehen. Wer aber ein echtes Interesse am Land hat, der kann auch fahren. Der Kontakt mit Ausländern – und sei es nur der Blick eines Kindes von weitem auf den merkwürdigen deutschen Reisenden da am Hoteleingang – bewirkt vielleicht etwas im Kopf des Kindes, das ansonsten den ganzen Tag in der Schule erzählt bekommt, dass Westler und besonders Amerikaner nichts als böse Menschen seien. Aber es lässt sich nicht wegdiskutieren: Das Geld, das man als Tourist in Form harter Devisen ins Land bringt – rund 200 Euro am Tag oder sogar mehr – kommt letztlich dem Regime zugute.

BLICK aktuell: Wie sehen Sie das für die Zukunft: Werden wir bald Nordkorea als freies Land entdecken, wie vor 30 Jahren den deutschen Osten?

Martin Benninghoff: Nein, das glaube ich nicht. Dazu ist das Land zu abgeschottet und das Regime zu stabil. Im Gegensatz zu den DDR-Bürgern leben die Menschen in Nordkorea im wirklichen „Tal der Ahnungslosen“. Aber die Digitalisierung weicht die Grenzen auf, auch wenn Kim Jong-un noch immer kein Internet zulässt. Insofern gibt es eher eine Evolution, die die Dinge ändert. Heute waren so viele Nordkoreaner bereits im Ausland wie nie zuvor in der jahrzehntelangen Geschichte dieses Landes. Der Wandel beginnt in den Köpfen. Ich glaube, es kommen zusehends mehr Pragmatiker, die kapitalistische Länder kennen, in wichtige Funktionen in Pjöngjang. Die sehen die Dinge schon anders als die alten stalinistischen Apparatschiks.

BLICK aktuell: Schon jetzt beobachten Sie einen Wandel im Land. Einerseits schreiben Sie, Nordkoreas Regime „erweist sich als zäh und langlebig“, andererseits wandele sich das Land unaufhaltsam, „ob mit oder ohne, trotz oder wegen Kim Jong-un.“ Wie könnte ein Niedergang des Regimes und eine hoffentlich damit einhergehende Emanzipation des Volkes aussehen?

Martin Benninghoff: Wahrscheinlich der absolute Kollaps des Regimes mit einer Stunde Null fürs Volk. Das wäre schmerzhaft und enorm teuer – mit unabsehbaren psychologischen Folgen für die Menschen, die sich in der globalisierten Welt nur mühsam zurechtfänden. Viele würden nach Südkorea gehen, wo Arbeitsplätze winken, und sich in einer extremen und ehrgeizigen Kapitalistenwelt wiederfinden. Das wäre viel extremer als unsere deutsche Wiedervereinigung. Aber eines Tages wird das geschehen. Für die Menschen ist der Preis hoch, aber sicherlich nicht so hoch, wie weiterhin in einem repressiven Polizeistaat zu leben, in dem es so gut wie keine individuellen Rechte gibt.

BLICK aktuell: Deutschland ist eines der wenigen westlichen Länder, die in Nordkorea eine Botschaft unterhalten. Wie ordnen Sie das ein? Ist es Symbol einer alten Verbrüderung, oder eher eine ausgetreckte Hand, ein Angebot der Hilfe?

Martin Benninghoff: Die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder hat vor knapp 20 Jahren die diplomatischen Beziehungen auf dieser Ebene wieder aufgenommen, was durchaus sinnvoll war. Deutschland hatte zuvor – in Form der DDR – sehr gute Kontakte nach Pjöngjang, nach der Wiedervereinigung waren die eingeschlafen. Viele ältere Nordkoreaner haben in Halle oder Ost-Berlin studiert, die DDR hat beim Wiederaufbau Nordkoreas nach dem Korea-Krieg tatkräftig geholfen, diese Kontakte zu nutzen, das kann nicht falsch sein. In den internationalen Verhandlungen verfügt Deutschland über eine Menge guter Kanäle nach Nordkorea, über staatliche und nicht-staatliche von politischen Stiftungen beispielsweise. Ich persönlich halte Kontakte in jedem Konflikt für besser als Tabus und Sprachlosigkeit. Das ist in der internationalen Politik nicht anders als in der Familie.

BLICK aktuell: Was würden Sie der deutschen Politik empfehlen?

Martin Benninghoff: Berlin ist zurückhaltend und will den Amerikanern nicht ins Handwerk pfuschen, unsere offizielle Politik verhält sich gegenüber Pjöngjang ziemlich passiv. Was die große Politik angeht, kann man das vielleicht verstehen. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene würde ich so viel Austausch wie möglich empfehlen. Die Nordkoreaner versuchen zum Beispiel, in ihren Sonderwirtschaftszonen eine Art Steuersystem einzuführen. Da sind sie sehr interessiert an deutscher Expertise und wollen weitere Kontakte zu Unis und Fachleuten aller Art. Warum nicht? Auf der „Arbeitsebene“ der Fachleute ist Wandel wirklich möglich! Man sollte Kim Jong-un allerdings nicht wiederholt den roten Teppich ausrollen, wie es Donald Trump getan hat. Das hebt Kim nur in eine Sänfte, in die er nicht gehört.

BLICK aktuell: Wenn wir über Nordkorea sprechen, sprechen wir immer über ein Land, dessen Nuklearwaffen eine Bedrohung für die Weltbevölkerung und darstellen. Wie beeinflusst das unser Denken über die Nordkoreaner, die Bürger?

Martin Benninghoff: Die Atomwaffen stehen eben immer im Raum und dominieren die Debatte. Das ist – aus nordkoreanischer Sicht – die beste Waffe, die man haben kann. Menschenrechte und andere Themen kippen da manchmal hinten rüber, was nicht gut ist. Dazu kommt die Darstellung der Nordkoreaner, die hierzulande vor allem über Fernsehbilder oder im Internet erfolgt. Und da erscheinen die Menschen oft als gehirngewaschene Roboter, was ihnen natürlich nicht gerecht wird. Das sind Menschen wie du und ich aus Fleisch und Blut. Manche von ihnen glauben wirklich, im sozialistischen Paradies zu leben. Aber vielen dämmert auch, dass sie von ihrer Staatsführung belogen werden.

BLICK aktuell: Wie würden Sie die Beziehung der Nordkoreaner zu ihrer Heimat beschreiben?

Martin Benninghoff: Schwierig zu sagen, weil offiziell sozusagen immer fanatischer Patriotismus herrscht. Aber Flüchtlinge berichten, dass durchaus viele Menschen wissen, dass ihr Land viel ärmer ist als der Süden – und dass viele gar nicht zufrieden sind mit der Leistung des Diktators Kim Jong-un und seiner Familie, die wie die Made im Speck lebt. Aber wie viele das sind? Das weiß ich auch nicht.

BLICK aktuell: Hat sich für Sie persönlich die Bedeutung des Begriffs „Heimat“ gewandelt, seit Sie über Nordkorea schreiben?

Martin Benninghoff: Nein, der Begriff „Heimat“ hat für mich erst größere Relevanz bekommen, seit ich andere Teile der Welt gesehen habe. Seitdem weiß ich, dass meine Heimat – also Swisttal-Heimerzheim, Rheinbach, das Rheinland und Deutschland – für immer meine Wurzel bleiben wird. Das erdet, heißt aber zugleich nicht, dass ich sie ständig glorifizieren muss. Sie ist einfach ein selbstverständlicher Teil von mir, und ich komme so gerne wieder dorthin, wie ich dann auch wieder nach einigen Tagen wegfahre. Sie kennen vielleicht das Alexander von Humboldt zugeschriebene Zitat, dem ich leidenschaftlich zustimme: Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. Es muss ja nicht Nordkorea sein. Ich habe zuletzt vier Jahre in Berlin gelebt und die Stadt und die Umgebung sehr zu schätzen gelernt. Heimatgefühle empfinde ich auch in Hamburg, wo wir gelebt haben, oder im österreichischen Kärnten, wo ich seit Kindertagen gerne ab und an bin – alles Orte, wo sich meine Familie auch wohlfühlt. Ich fühle mich, Achtung: nicht ganz ernst gemeint – als deutscher Europäer mit Migrationshintergrund Rheinland.

BLICK aktuell: Was vermissen Sie, wenn Sie an die Heimat Ihrer Kindheit denken? Aufgewachsen sind Sie ja in Swisttal-Heimerzheim. Welche Erinnerungen verbinden Sie mit der Region?

Martin Benninghoff: Ich bin in Heimerzheim aufgewachsen, meine Eltern leben dort noch immer, ich bin regelmäßig dort. Ich habe durchweg gute Erinnerungen, ich war dort im Kindergarten, auf der Grundschule und später in Rheinbach auf dem Gymnasium. Meine Frau Miriam habe ich auf der Schule in Rheinbach kennengelernt: fünfte Klasse – und heute verheiratet. Ihre Familie lebt in der Region. Meine Schwester wohnt mit ihrer Familie in Brühl. Meine Freunde, die teils Nachbarkinder in Heimerzheim oder in der Nähe waren, sind auch heute noch meine besten Freunde. Und obwohl sie mittlerweile in Köln, Berlin, Shanghai oder Hanoi leben, treffen wir uns so häufig es irgendwie geht. Sonst wird gechattet, was das Zeug hält. Ich vermisse gar nichts. Freue mich aber, dass es so ist und hoffentlich auch so bleibt. Heimerzheim ist da, wo für mich alles angefangen hat. Das bleibt.

-MX-


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Welche Familie regiert Nordkorea?


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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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