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Martinsmarkt in Adendorf

Beikircher, Brennteam und Bratäpfel begeisterten

45 Aussteller präsentierten hochwertige Handwerkskunst, Spielwaren sowie allerlei Kulinarisches auf dem malerisch hergerichteten Dorfplatz

20.11.2015 - 16:30

Adendorf. Konrad Beikircher war der unumstrittene Stargast bei der achten Auflage des Martinsmarkts im Töpferort Adendorf. Der beliebte Kabarettist, der sich vom „Imi“ aus Südtirol zu einem der rheinischsten Rheinländer gewandelt hat, meldete sich schon bei der Eröffnung der Veranstaltung, die sich mittlerweile auch über die Region hinaus einen Namen gemacht hat, zu Wort. Mit zahlreichen Anekdoten aus seinem Leben und dem Rheinland unterhielt er die nach Tausenden zählenden Besucher auf dem malerisch hergerichteten Dorfplatz, nachdem Oliver Wolf, der Vorsitzende des Vereins Adendorfer Gewerbetreibender (VAG), die Gäste begrüßt und der Gemeinde Wachtberg als Mitveranstalter sowie den Sponsoren herzlich für die Unterstützung gedankt hatte.

Neben dem schon am Vortag angefeuerten Kasseler Langofen gab Beikircher Kostproben seines einmaligen kabarettistischen Könnens und erfreute das Publikum mehrfach mit kurzen Auftritten. Und das nicht von ungefähr, denn zusammen mit seiner Ehefrau Anne Beikircher, einer bekannten Malerin, war er mit einem eigene Stand auf dem mittlerweile traditionellen Martinsmarkt vertreten. Dieser entpuppte sich einmal mehr als stimmungsvolles Fest für die ganze Familie auf dem effektvoll beleuchteten Dorfplatz mit der ebenfalls farbig beleuchten Pfarrkirche und der Alten Schule in direkter Nachbarschaft.


Feuer bis zu 1.200 Grad heiß


Rund um den historischen Kasseler Langofen, der vom „Brennteam“ betreut wurde und aus dem die Flammen meterhoch oben herausschlugen, herrschte ebenfalls lebhafter Betrieb. Das Feuer, das die Töpfer in seinem Inneren entfacht hatten, erreichte bis zu 1.200 Grad. Strohballen, das mit Rindenmulch bedeckte Pflaster sowie das Flackern und Knistern der Feuerkörbe sorgten zusammen mit dem Duft von Glühwein, Bratäpfeln, Maronen, Mandeln oder Herzhaftem vom Grill für eine unvergleichliche Atmosphäre. 45 Aussteller präsentierten an ihren voradventlich geschmückten Holzständen hochwertige Handwerkskunst, Spielwaren sowie allerlei Kulinarisches für zu Hause. Freitags gab es außerdem ein buntes Musikprogramm, am Samstag verteilte Sankt Martin zunächst seine Wecken, im Anschluss präsentierte auf dem Holzbrandofen ein Feuerkünstler seine spektakuläre Show.

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Kommentare

Wortbruch

Michael Reisdorf:
Den Ausführungen des Hr. Kowallek kann ich nur zustimmen . Jedoch brauchte Herr Seemann keinen Schnellkurs , sondern hat sich als Aufsichtsratmitglied der SWN schon 2006 bei EON-Tour nach Norwegen dementsprechend schnell im Kreise der Altparteien eingereiht (sh. auch in You Tube). So ist das in einem Obstkorb , wenn erst mal eine faule Stelle da ist .... .
Patrick Baum:
Die Wut über die Pietätlosigkeit der AfD Westerwald, vor allem der des Kreisvorstandes, ausgerechnet am 09. November ein "Schlachtfest" zu veranstalten, ist kaum in Worte zu fassen. Zu nennen sind hier der AfD-Kreisvorsitzende Jan Strohe, seine beiden Stellvertreter Justin Cedric Salka und Andreas Schäfer, sowie der Kreisschatzmeister Gilbert Kalb. Man kann hieran auch erkennen, daß dem AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge kein Glauben geschenkt werden kann mit seiner angeblichen Abgrenzung nach Rechtsaußen, was hier beim Kreisvorstand der AfD Westerwald deutlich sichtbar wird. Der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Justin Cedric Salka wird mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Nicht ohne Grund. Und beim AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Koblenz gibt es ganz starke Indizien dafür, daß Paul für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat. Der rechte Sumpf bei der AfD Westerwald und beim AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz ist wohl noch tiefer als gedacht.
juergen mueller:
Mit Recht sind Kinder unsere wertvollste Ressource, eine Generation, deren Grundlage für eine gesicherte Zukunft mehr denn je auf dem Prüfstand steht und für die die Politik die Verantwortung trägt, was man im Hinblick auf die vergangenen Jahrzehnte nicht behaupten kann. Zum jetzigen Zeitpunkt, an dem sich offensichtlich nichts grundlegendes ändern wird, sollte man sich einen Wunsch nach Nachwuchs gut überlegen, da der Politik in ihrer Zukunftsfähigkeit nicht zu trauen und die von ihr gesetzten Schwerpunkte kein Garant dafür ist, einer nachfolgenden Generation eine gesicherte Zukunft zu garantieren.
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