SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg
Chancen und Möglichkeiten ausloten
Wachtberg. Wachtbergs Gemeinderat, seine Verwaltung und nicht zuletzt die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner selbst haben seit jeher ihre Verantwortung für den Brandschutz sehr ernst genommen. In der vergangenen Ratsperiode haben sie im Arbeitskreis Feuerwehr alle für den Brandschutz relevanten Fragen besprochen und notwendige Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehörten Maßnahmen zur Verbesserung der Tagesbereitschaft und die Beschaffung neuer Feuerwehrautos.
Selbstredend haben sich die im Arbeitskreis Feuerwehr vertretenen Personen auch über die Attraktivität des Feuerwehrdienstes und Möglichkeiten der Nachwuchsgewinnung unterhalten. Nunmehr hat die Landesregierung das Brand- und Katastrophenschutzgesetz mit dem Ziel geändert, die Attraktivität des Feuerwehr-Ehrenamts zu verbessern. Die SPD-Kreistagsfraktion macht sich ebenfalls für die Stärkung der freiwilligen Feuerwehren stark und nimmt diesbezüglich auch den Kreis in die Pflicht.
„Was bringt uns das neue Gesetz? Sind die Weichen für die Zukunft richtig gestellt?“, fragt deshalb Hans-Otto Schacknies, der Vorsitzende der SPD-Fraktion. Er sieht den Handlungsbedarf besonders im Zusammenhang mit dem zu erstellenden Brandschutzbedarfsplan, in dem die fachlichen, personellen und finanziellen Dinge des Brandschutzes zu regeln sind. Dies alles zu stemmen ist eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre.
Paul Lägel, Kreistagsmitglied und stellvertretender Bürgermeister, bekräftigt die Vorschläge der Kreis-SPD, den Aufbau von Kinderfeuerwehren, eine Feuerwehrrente für alle ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte und die Stärkung von Integration und Inklusion in die weitere Diskussion einzubringen.
Die SPD-Fraktion hielte es zur Vorbereitung und Versachlichung der Diskussion für zielführend, wenn zunächst die Verwaltung einen Entwurf für den Brandschutzbedarfsplan vorlegt, der dann Grundlage für weitere Diskussionen sein kann.Pressemitteilung
der SPD Wachtberg
