Benefizkonzert in Wachtberg
Chor Navicula bot abwechslungsreiches Programm
Publikum genoss Aufführung in voller Kirche
Wachtberg. Ein Benefizkonzert der besonderen Art bot der Chor Navicula am Samstag des dritten Adventswochenendes in der Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum. Die Zuhörer erwartete ein bunt gemischtes Programm aus deutschen, englischen, französischen, spanischen, schwedischen und polnischen Liedern sowie Instrumentaleinlagen und stilvoll erzählte Anekdoten, die sich mit dem Thema Weihnachten befassten. Auch Abschnitte mit weithin bekanntem Liedgut waren geschickt in das Programm eingeflochten, sodass die Zuhörer manches Weihnachtslied mit Chor und Instrumentalbegleitung mitsingen konnten. Auf diese Weise hat der engagierte Chor für alle Anwesenden für ein einprägsames, genussreiches Erlebnis gesorgt. Die ehrenamtliche Chorleiterin Edith Gonnermann präsentierte mit ihrem Team vielfältige Musiktraditionen rund um Weihnachten, die so unterschiedlich sind wie die Weihnachtsbräuche in aller Welt. Zum Programm des Chors gehöre unter anderem „Maria durch ein Dornwald ging“, „Go tell it on the mountain“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „We wish you a merry christmas“.
Erlös des Konzertes kommt Hospizen zugute
Das Engagement des Chors und seiner Mitglieder schlägt sich nicht lediglich im Klang der Stimmen und der Darstellung auf der Bühne nieder, sondern auch im sozialen Bereich. Mit den Einnahmen aus den Benefizkonzerten werden in jedem Jahr Projekte solcher Vereine unterstützt, die sich um die Schwachen und Hilflosen kümmert. In diesem Jahr wird der Erlös erstmalig der ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swistal und dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Bonn zugutekommen.
Bereits seit dem Jahre 2000 ist der gemischte Chor, der ursprünglich als Chor der Pfarrgemeinde Sankt Gereon Niederbachem und Heilige Drei Könige Oberbachem gegründet wurde, aktiv. Seither ist die Mitgliederzahl stetig gewachsen, sodass nun etwa 50 Sängerinnen und Sänger weltliche und geistliche Lieder lebendig und temperamentvoll interpretieren.
Horst Schmidt erzählte die Weihnachtsanekdote vom Floh in der Wiege des Christuskindes.
