Allgemeine Berichte | 20.05.2014

Volkshochschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal - Gemeinde Wachtberg

„Die Tränen des Kölner Doms“

Besuch des historischen Domsteinbruchs in Wachtberg-Berkum wird möglich

Wachtberg-Berkum. Die Volkshochschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal mit Wachtberg lädt am Freitag, 13. Juni um 15.30 Uhr zu einer Besichtigung des historischen Domsteinbruchs ein. Dieses normalerweise nicht zugängliche Kleinod liegt versteckt in der Gemeinde Wachtberg zwischen Berkum und Züllighoven und wurde im 19. Jahrhundert bekannt, als dort der Trachyt für den Weiterbau des Kölner Doms gewonnen wurde.

Gemeinsam mit dem Eigentümer des Bruchs wird Dr. Barbara Hausmanns (Archiv der Gemeinde Wachtberg) die spannende, rund 2000-jährige Geschichte des eingetragenen Bodendenkmals vorstellen, dessen Gestein schon die Römer zum Straßenbau nutzten. Neben dem alten Steinmetzhaus wird das verwunschene Areal des ehemaligen Steinbruchs besichtigt.

Ruhelose Seelen und untalentierte Steinmetze

Auch beim Umbau der Burg Odenhausen in Berkum wurde der hiesige Trachyt verwendet, genauso wie für die Herstellung von Grab- und Wegekreuzen in der Gegend. Schließlich „entdeckte“ der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner das Gestein aus dem Ländchen für den Weiterbau des Kölner Doms ab 1842. Erzählt werden bei der Führung auch Geschichten rund um den Domsteinbruch: von vergeblichen künstlerischen Bemühungen eines römischen Soldaten sowie von ruhelosen Steinmetzseelen.

Treffpunkt ist im Hof des Hauses „Domsteinbruch 1“, wo es keine Parkplätze gibt. Parkmöglichkeiten sind am Berkumer Friedhof, „Am Bollwerk“ und an der „Alten Kirche“ in Berkum zu finden. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Um eine Anmeldung unter www.vhs-rheinbach.de wird bis zum 9. Juni gebeten.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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