Politik | 03.12.2015

UWG Wachtberg

Initiative trägt Früchte

Lücken im Radwegenetz sollen geschlossen werden

Wachtberg. Die Weiterentwicklung des Radwegenetzes ist seit jeher ein wichtiges Anliegen und eines der Wahlziele der UWG aus dem letzten Jahr. Auf Initiative des UWG-Fraktionsvorsitzenden und Vorsitzenden der Ortsvertretung Berkum Joachim Mittweg war das Thema „Radwegenetz in Wachtberg“ in die Ortsvertretung Berkum eingebracht worden und erhielt dort die Unterstützung aller Fraktionen. Hierbei ging es vorrangig um die geplante Berkumer Lückenschließung aus dem Radwegeplan. Dazu gehört die Route vier, die eine Verbindung von der Ölmühle Villip über Berkum (EKZ) nach Werthhoven beinhaltet, sowie die Route zwei, die Gimmersdorf mit Berkum, Arzdorf und Fritzdorf verbinden soll. Einstimmig beschloss die Ortsvertretung, vorrangig ein Teilstück des Radweges der Route vier - entlang des Wachtbergringes vom EKZ bis zur Einmündung Oberdorfstraße - zu schließen und in Folge den Teilausbau der Route zwei - entlang der L123 von der Ampelkreuzung an der „Alten Molkerei“ bis zum Gut „Haus Holzem“ - zu betreiben. Die Mitglieder des zuständigen Ausschusses, dem Mittweg ebenfalls vorsteht, konnten sich nun gleichermaßen davon überzeugen, dass das Schließen der Lücken im Radwegenetz ein wichtiges Thema für Wachtberg ist. Alle Parteien waren sich einig, dass für Radfahrer und Fußgänger eine sichere Verbindung zwischen den Ortsteilen geschaffen werden soll. Hier wurden jedoch die Prioritäten zum Ausbau der beiden Routen anders bewertet. Der Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt unter der Leitung des Vorsitzenden Mittweg hat sich in seiner letzten Sitzung auf Antrag der CDU einstimmig für den Ausbau eines Teilstückes des Radweges entlang der L123 von der Ampelkreuzung an der „Alten Molkerei“ bis zum Gut „Haus Holzem“ ausgesprochen. Die Fraktionen äußerten sich optimistisch, den weiteren Ausbau des Radwegenetzes Wachtberg in den anderen aufgezählten Bereichen zeitnah zu betreiben und umzusetzen. Die Verwaltung wurde beauftragt, entsprechende Abstimmungen mit den verschiedenen Behörden und dem Straßenbaulastträger (Landesbetrieb Straßenbau NRW) für die Planung, Finanzierung, den Grunderwerb und den Bau dieses Teilstückes zu führen. Es wird ein Ausbau für das Jahr 2016 angestrebt. „Es freut uns, dass es gelungen ist, alle Fraktionen für die Belange der Radfahrer zu gewinnen und in beiden Gremien zu einstimmigen Beschlüssen zu kommen“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Mittweg.

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