Lokalsport | 20.01.2015

Handball Kreisliga

Kampfbetontes Spiel beim Tabellenführer

HSV Bockeroth - SV Rot-Weiß Merl 36:33

Beim Tabellenführer gab es für die Merler nichts zu holen. privat

Königswinter. Mit argen Personalsorgen reiste die erste Herrenmannschaft des SV Rot-Weiß Merl um Trainer Frank Passia zum Tabellenführer der Kreisliga nach Königswinter-Oberpleis. Wohl wissend, dass es beim HSV Bockeroth ein schweres Spiel geben wird, hatte Passia in der vorhergehenden Woche Krank- und Verletztenmeldungen mehrerer Stammspieler erhalten. Glücklicherweise traten die „Angeschlagenen“ dennoch an und zusätzlich konnten kurzfristig noch zwei A-Jugendliche aushelfen, deren eigentlich parallel liegendes Jugendspiel ebenso kurzfristig abgesagt worden war. Mit einer guten mannschaftlichen Einstellung und sehr ausgeglichen begann das lebhafte und schnelle Spiel. Merl ging schnell in Führung und die HSV hatte anfangs einige Mühe, die geschickt gespielten Merler Angriffe in den Griff zu bekommen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Bockeroth stärker und konnte mit einem Zähler Vorsprung in die Halbzeit gehen. Wie schon im vorherigen Spiel gegen Feytal, nahm auch Bockeroth zwei Merler Rückraumspieler gleichzeitig in Manndeckung und damit aus dem Spiel. Das Merler Angriffspiel litt darunter sichtbar. Bockeroth konnte sich dann mit vier Toren absetzen. Die Merler, die wieder eine nicht zufriedenstellende Quote im Torabschluss vorwiesen, gaben jedoch zu keiner Zeit auf. In einer ansehnlich gespielten Partie mussten sie sich am Ende aber mit 33:36 Toren geschlagen geben. Allerdings war das gezeigte Spiel ein guter Beweis dafür, dass in der diesjährigen Kreisliga die Mannschaften leistungsmäßig dicht beieinander liegen und das Merler Team keineswegs - obwohl die Tabelle dies statistisch zeigt – zu den auf einen Abstiegsplatz gehörenden Teams zählt.

Vorschau: Am 24. Januar um 18.15 Uhr trifft Merl in eigener Halle (Wettkampfhalle am Schulcampus Königsberger Straße) auf den Tabellennachbarn aus Erftstadt. Hier ist „punkten“ Pflicht. Alle Handballfreunde sind herzlich als Zuschauer eingeladen.

Beim Tabellenführer gab es für die Merler nichts zu holen. Foto: privat

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