Erfolgreiche Mitgliederversammlung
KuKiWa Jahreshauptversammlung 2026
aus Wachtberg
Wachtberg. Auch ohne Vorstandswahlen war die Mitgliederversammlung des Fördervereins „Kunst und Kultur in Wachtberg e.V.“ (KuKiWa) im Köllenhof ein großer Erfolg, ein interessanter und schöner Abend.
Nach der Begrüßung der fast 40 Mitglieder und der Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 10. April 2025 erläuterte der Vorsitzende, Alfred Schneider, in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten des Vorstandes und Veranstaltungen von KuKiWa im Jahr 2025. Der Schatzmeister, Bernd Seitz präsentierte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2025 mit den Fördermaßnahmen. Daraufhin stellten die Kassenprüfer, Benedikt Auen und Dr. Walter Schmidt, eine ordnungsgemäße Kassen- und Haushaltsführung fest. Nach der Aussprache wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Ausgiebig wurde sowohl der Haushaltsplan als auch die vielseitigen Planungen für das Jahr 2026 vorgestellt. Darin wurde besonders hervorgehoben, dass in diesem Jahr das Wimmelbuch „Wachtberger Wimmelspaß“ an alle Kita-Kinder übergeben werden soll, sozusagen als Ergänzung zum KuKiWa-Buch „Wachtberg – wie geht das?“, das alle Grundschulkinder bekommen. Neben der Kalenderpräsentation gilt als Höhepunkt des Jahres die Verleihung des Wachtberger Kulturpreises im November.
Nach einer kurzen Pause folgte ein kleines, aber großartiges Konzert. Die Vorstandsmitglieder haben Jahr für Jahr neue Ideen, wie sie das unterhaltsame Programm nach der offiziellen Sitzung gestalten können. Immer treten für diese „Unterhaltung“ Wachtberger Kulturschaffende auf. Dabei ist der Vorstand bemüht, vor allem jungen Künstlerinnen und Künstlern ein Podium zu bieten.
Die sympathische schwedische Gesangspädagogin und Sopranistin Victoria Granlund-Kaftan aus Wachtberg brachte zwei ihrer Schülerinnen mit. Seit sieben Jahren ist die 17jährige Valérie Ironside ihre Schülerin, die trotz ihres jungen Alters über große Bühnenerfahrung verfügt, auch an der Bonner Oper, und präsentierte zwei Gesangsstücke von Leonard Bernstein: „My name is Barbara“ und „Jupiter has Seven Moons“. Mit ihrer klangvollen Stimme überzeugte sie das begeisterte Publikum auch in Mozarts „Das Veilchen“, in William Waltons „Daphne“ und im temperamentvollen „Kommt ein schlanker Bursch gegangen“ aus der Oper „Der Freischütz“ von C. M. von Weber.
Zwischen diesen Vorträgen zeigte die temperamentvolle 12jährige Nachwuchssängerin, Louisa Böttcher, nicht nur ihr gesangliches, sondern auch ihr schauspielerisches Können mit „Popular“ aus dem Musical „Wicked“. Beide Sängerinnen wurden perfekt vom Dirigierstudenten aus Köln, Christian Brandenburger, am Klavier begleitet. Selbstverständlich bedankte sich Alfred Schneider mit herzlichen Worten für das fulminante Konzert bei den sympathischen Sängerinnen, bei der charmanten Victoria Granlund-Kaftan und dem Pianisten mit Blumen und Wachtberg-Tassen. (C.v.D./KuKiWa)
