Allgemeine Berichte | 20.08.2015

Gemeinde Wachtberg

Kulturdorf Arzdorf – Kunst überall

Kulturdorf Arzdorf – Kunst überall

Wachtberg-Arzdorf. Schon zum zweiten Mal, nach der Premiere im vergangenen Jahr, beteiligten sich die Arzdorfer auch in diesem Jahr wieder gemeinsam als Kulturdorf an den Wachtberger Kulturwochen. Begegnungen mit lieb gewonnenen Teilnehmern gab es dabei ebenso wie das Kennenlernen neuer Künstlerinnen und Künstler. Bescherte der Samstag allen Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein erfreulich viele interessierte Gäste, zeigte sich der Sonntag von seiner regnerischen Seite. Aber auch das tat der großen Besucherschar keinen Abbruch.

Kunst im Saal

Noch fehlte dem Plüschtier der Kopf, aber mit geschickten Fingern vollendete es Manuela Königshaus zu einem Kuschelhäschen. Im Lehrer-Welsch-Saal verführte sie mit liebevoll genähten Spielzeugen und Kleidung für Babys (Groß)Mütter zum Kauf. Für Lothar Falkenstein gibt es kaum einen Spaziergang, nach dem er nichts mit nach Hause bringt. Treibgut, Hölzer, Steine regen seine Fantasie an und mit wenigen zusätzlichen Materialien wie Flüssigstein zaubert er Blickfänge für jede Wohnung. Ehefrau Doris Falkenstein fertigt aus dickem, festem Garn dekorative Schalen und Brotkörbe. Mit farbenfrohen Bildern begeisterte Dr. Werner Frings. Mohnmotive wechseln sich ab mit Tulpen und Obststillleben. Regelmäßig erweitert Frings, dessen Werke auch in seinem Atelier in Dernau zu sehen sind, seine Maltechniken, Acryl oder Mischtechniken mit Schellack, in der Malakademie in Altenahr.

Kunst im Garten

Im Garten von Edith Conrads zeigte die Gastgeberin Acrylmalereien in bunten Farben, unter anderem mit Vogel- und Herzmotiven vor abstraktem Hintergrund. Mitausstellerin Maria Kontz präsentierte neben großformatigen Bildern in Acryl auch Monotypien und Collagen. Besonderer Nachfrage erfreuten sich die von ihr so genannten Küchenbilder, kleinformatige Arbeiten mit abstrakten Küchenmotiven.

Am Samstag begleitete die Trommelgruppe Dieter Alfter mit afrikanischen Rhythmen die Ausstellung. Trotz Regens herrschte auch am Sonntag im liebevoll gestalteten Garten von Rita und Paul Heinrichs dichtes Gedränge um die dekorativen Tonwerke der Gastgeberin. Hier tummelten sich neben farbenprächtigen Clowns freche Hühner und Krähen. Dekorative Säulen mit farbigen Tonkugeln oder große, sattrote, tönerne Mohnblüten gaben dem ohnehin schon wunderschönen Garten die ganz besondere Note. Im bunten Badedress nahmen Trude Herr und Turnvater Jahn ein erfrischendes Bad … ein hinreißender Anblick, der jeden Besucher bezauberte. Aus Kupfer fertigt Hans-Wilhelm Over interessante Geschöpfe. Überall im Garten tummelten sich kupferne Vögel, Heuschrecken, ein großer Drache, ein Mäuschen auf der Flucht vor einer Katze und hoch über allem thronte eine imposante, filigrane Libelle. Wo Paul Heinrichs sich sonst seiner Musik widmet, zeigte Barbara E. Klein zarte bis farbintensive Malereien in Acryl und erläuterte gerne interessierten Gästen, woher sie ihre Ideen nimmt und diese in Gemälde umsetzt.

Kunst im Hof

Nebenan im Hof von Familie Krüger empfing Petra Liemersdorf die Gäste mit Vogelbildern, gefertigt aus Naturmaterialien und feinen Pinselstrichen. Cartoons „mitten aus dem Leben“ ließen den Gast schmunzeln. Kinder begeisterten sich für die von Liemersdorf ebenso liebevoll wie eindrucksvoll bebilderten und getexteten Kinderbüchern über die Arbeit des THW und der Bundespolizei. Neben mit sanften Seidenmalfarben und Öl-Kreidefarben verfeinerten Bildern überzeugte Resi Liemersdorf-Krueger mit Bildern in Décalkomanie-Technik. Hierbei werden Farben mit Stoff- oder Papierfetzen auf Papier aufgetupft. Liemersdorf lässt die dadurch entstandenen Strukturen auf sich wirken und vollendet das Bild – wie im Krüger’schen Hof zu sehen – in eine Gebirgslandschaft mit See. Ihr diesjähriges Thema „Wasserlandschaften“ entführte den Betrachter ihrer farbintensiven Gemälde ans tosende Meer und in Dünenlandschaften. Mit dezenten Ringen und dekorativen Armbändern und Ohrringen, alles aus feinsten gefädelten Perlen gefertigt, ließen sich die Besucherinnen gerne von Andrea Pfeiffer verführen, das passende Accessoire zum Outfit zu kaufen.

Kunst am Haus

Das Hundertwasserhaus steht nicht nur in Wien… Angela und Marco Düster haben ihr eigenes Hundertwasserhaus in Arzdorf geschaffen. Schon der farbenfrohe Eingang lässt ahnen, was den Gast im Innern des Hauses erwartet. Dekorative Flaschen mit Arzdorfer Erdbeerwein, wundervolle Windlichter mit persönlichen Motiven, ideal als Geschenk zu Hochzeit und Geburt, liebevoll im Shabby Chick gestaltete Schalen aus Beton und Holztabletts, alles mit Serviettentechnik gefertigt und verfeinert, begeistern ebenso wie die liebevoll, ebenfalls im Shabby Chic gestalteten Möbel. Neben dem beliebten Shabby Chic ist „Rost“ das neue Thema des kreativen Ehepaars. Da rostet die fröhlich gelbe Quietscheente mit spezieller Farbe und Oxidationsmittel bearbeitet vor sich hin. Und selbst vor dem Gäste-WC macht der Rost bei Düsters nicht Halt… ein rostiger Spiegelschrank und rostige Lichtschalter im Bad lassen den Gast nur Staunen. Selbst im liebevoll gestalteten Garten haben Hundertwasser und Rost Einzug gehalten. Kreativität wurde Angela Düster bereits in die Wiege gelegt und diese hat sie auch weiter vererbt. Briefmarken lässt Mutter Adelheid Schöpfer in kunstvollen kleinen Gemälden erstrahlen und die vierjährige Tochter Mia bemalt bereits Flaschen mit bunten Farben.

Die Ausstellung von Angela und Marco Düster ist noch zu sehen

Bis Sonntag, 30. August täglich von 10 bis 19 Uhr. Workshop „Shabby Chic – Das neue Alt“ am Samstag, 29. August, von 11 bis 19 Uhr. Anmeldung unter www.moving-idea.de/Kurse, Tel. (0 22 25) 99 89 19 6. Atelier „moving idea/Die Kunst im Leben“, Villiper Weg 20, Wachtberg-Arzdorf.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Kulturdorf Arzdorf – Kunst überall
Kulturdorf Arzdorf – Kunst überall

Kulturdorf Arzdorf – Kunst überall

Mit farbenfrohen Bildern begeisterte Dr. Werner Frings. Mohnmotive wechseln sich ab mit Tulpen und Obststillleben .Fotos: Gemeinde Wachtberg Aus Kupfer fertigt Hans-Wilhelm Over interessante Geschöpfe wie ein Mäuschen auf der Flucht vor einer Katze. Dekorative Säulen mit farbigen Tonkugeln im liebevoll gestalteten Garten von Rita und Paul Heinrichs. Noch fehlte dem Plüschtier der Kopf, aber mit geschickten Fingern vollendete es Manuela Königshaus zu einem Kuschelhäschen.

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