Lokalsport | 12.01.2015

Rot-Weiß Merl, Damenhandball

Merler Handballfrauen starten mit Sieg ins neue Jahr

Merl. Neues Jahr neues Glück!? Das Ergebnis des ersten Spiels der Merler Frauenhandballmannschaft im Jahr 2015, scheint dem Sprichwort Recht zu geben. Das Spiel bei der zweiten Frauenmannschaft der HSG Siebengebirge-Thomasberg konnten die Amselstädterinnen mit 27:19 für sich entscheiden.

Doch, wie in der bisherigen Saison fast immer, konnten gerade mal acht Spielerinnen im Spielberichtsbogen eingetragen werden. Da die Stammtorhüterin aufgrund einer Operation am Fuß nicht zur Verfügung stand, übernahm diese Funktion eine Feldspielerin. Also wieder keine guten Ausgangsbedingungen für das anstehende Spiel.

So dauerte es auch eine gute Viertelstunde, bis die Merlerinnen langsam so etwas wie Betriebstemperatur bekamen und sich ein Polster von zwei bis drei Toren verschaffen konnten. Was auf dem Spielfeld gezeigt wurde, war Einsatzbereitschaft und der Wille, einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Das eine oder andere Mal blitzte dann auch mal das spielerische Potenzial des Teams auf. Es fehlte noch die im alten Jahr schon oft gezeigte mentale Frische. Die Führung mit 16:12 Toren zur Pause war dann auch das Ergebnis ’harter‘ Arbeit.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich der ersten. Zunehmend profitierte das Spiel der Amselstädterinnen von einer sich besser einstellenden Abwehr. Dies ermöglichte es den Merlerinnen, auch durch Tempogegenstöße nach abgefangenen Bällen den Abstand auf die Gastgeberinnen auf acht Tore auszubauen.

Zusammenfassend stellte der Coach Jürgen Grenner fest, dass alle, auch die Angeschlagenen, den Willen zum Einsatz und zum Sieg gezeigt haben. Ein Neuzugang im Team zeigte, dass sie sich schnell in die für sie neue Sportart hineinfinden wird. Ebenso zeigte die Vertreterin im Tor gute Leistungen. Grenner dazu: „Es ist halt gut zu wissen, dass im ’Ernstfall‘ für eine Alternative da ist und für einen guten Platz in der Tabelle müssen ja auch solche Spiele gewonnen werden“.

Wie sich der Januar für die Merlerinnen weiter gestalten wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn klarer wird, wie sich die Liste der Kranken und Verletzten darstellen wird. Denn der nächste Gegner, die zweite Frauenmannschaft des TV Euenheim, wird eine gesunde und vollzählige Truppe aufseiten der Merlerinnen erfordern.

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