Rot-Weiß Merl Damenhandball
Nach spannender Begegnung bleiben die Punkte in Meckenheim
Meckenheim. Mit der HSG Niederpleis/St. Augustin stellte sich der Merler Frauenmannschaft am letzten Samstag eine in der Kreisliga erfahrene Mannschaft zum Gegner. In einer zu jeder Zeit spannenden Begegnung hatten die Merler Damen am Ende mit zwei Toren knapp die Nase vorn.
Nach dem im letzten Spiel erlebten negativen Erlebnis gegen die Mannschaft aus Bockeroth, gab es von Trainer Jürgen Grenner für dieses Spiel nur ein Ziel: die Punkte müssen in Merl bleiben. Dass dieses Vorhaben nicht so einfach werden sollte, zeigten schon die ersten Spielminuten. Merl konnte an diesem Tag zwar nicht in vollständiger Bestbesetzung antreten, aber beide Mannschaften verlangten vom jeweiligen Gegner von Anfang an alles ab. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Merlerinnen, die an diesem Tag konzentriert zu Werke gingen, einen hauchdünnen Vorteil erarbeiten. Halbzeitstand: 14:12 für die Amselstädterinnen.
Die bisher zu Beginn der zweiten Halbzeit bekannte ’Schwächephase‘ blieb bei den Merlerinnen diesmal aus. Alle Spielerinnen gingen nicht nur ein hohes Tempo und hielten im direkten Spiel gegen die Gegnerin gut mit. Der kompakt stehende Merler Abwehrverband hatte in dieser Phase mehrfach die Gelegenheit , sein Können zu zeigen. So gelang es den Merlerinnen im Verlauf der zweiten Halbzeit, bis auf sieben Tore davon zu ziehen. Besonders sicher verwandelte Svenja Gärtner in dieser Phase mehrere schnelle Tempogegenstöße in Folge.
In der Schlussviertelstundet zeigten sich jedoch einige konditionelle Mängel, was zum Nachlassen der Konzentration in Angriff und Abwehr. Dies nutzte die HSG zu einigen schnellen Spielzügen, zu denen bei der Heimmannschaft die Zuordnung nicht mehr passte. 2-Minuten-Strafen und direkte Torerfolge des HSG waren die Folge. In dieser Phase gelang es den Dame aus Niederpleis bis auf ein Tor wieder heran zu kommen. Als letztes Mittel stellte die HSG in der Schlussphase dann auf eine ’Offene Manndeckung‘ um.
In einer Team-Auszeit kurz vor dem Ende schärfte Grenner nochmals das Ziel und forderte zur Unterstützung der ballführenden Spielerin ständige Laufbereitschaft Aller. Nicht nur zum Herabspielen der letzten Minuten half dies, sondern auch zu einem weitere Treffer, sodass der Endstand 27:25 für die Merlerinnen lautete. „Spiele dieser Art werden in naher Zukunft noch einige weitere auf die junge Merler Truppe zu kommen. Mit der gezeigten Einsatzbereitschaft und Verbesserungen im konditionellen und technisch/taktischen Bereich werden uns dabei noch einige Möglichkeiten offen stehen, insbesondere wenn dann die komplette Truppe antreten kann“ fasste Trainer Grenner am Ende sein Resumee in Worte.
Zum Einsatz kamen: Teresa G. (T), Vernea (VeVe) B., Maria B., Krisi F., Verena G., Svenja G., Anna-Maria (Anni) K., Anna R., Rabea T., Julia S.
