Lokalsport | 18.03.2014

Nachruf

Reit- und Fahrverein trauert um Dr. Josef Schneider †

Dr. Josef Schneider †. privat

Der Reit- und Fahrverein Oberbachem e.V. trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Dr. Josef Schneider, der am 8. März 2014 im Alter von 92 Jahren verstorben ist.

Über ein Vierteljahrhundert lenkte er ab 1961 als erster Vorsitzender die Geschicke des Vereins - eine Zeit, in der er mit großer Weitsicht und enormem persönlichen Engagement den Verein zu neuem Leben erweckte und richtungsweisende Entscheidungen traf.

Er erkannte schon frühzeitig den besonderen Reiz der Grube Laura als Standort und es gelang ihm, diesen langfristig für den Reitsport zu sichern. Der Bau der Reithalle wurde auf seine Initiative hin beschlossen und 1969 war es dann soweit - die Halle konnte für den Reitbetrieb genutzt werden, was sich in erfreulich stetig steigenden Mitgliederzahlen niederschlug und dem Vereinsleben immensen Auftrieb verlieh.

Das Oberbachemer Turnier fand nun 1969 erstmalig an Pfingsten statt und unter dem Motto „Pfingsten nach Oberbachem“ nimmt diese Veranstaltung mit seinem unverwechselbaren Charakter als eines der bestbesuchten Turniere in der Region bis heute im Terminkalender vieler Reiter und Pferdefreunde einen festen Platz ein.

Ehrenamt, Eigeninitiative, Verbundenheit zur Heimat und Pflege von Traditionen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit den uns anvertrauten Pferden sind Werte, die ihn prägten und deren Vermittlung an die Jugendlichen ihm ein ganz besonderes Anliegen war.

Aufgrund seiner großen Verdienste um den Verein wurde Dr. Josef Schneider 1985 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Im Dezember 2011 konnte er noch bei guter Gesundheit seinen 90. Geburtstag feiern und der Vorstand des RFV Oberbachem ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihn an diesem Ehrentag mit einer reiterlichen Abordnung zu überraschen, um ihm die herzlichsten Glückwünsche zu überbringen.

Bis zuletzt war er mit dem Verein eng verbunden und uns mit seiner immer nach vorne gerichteten Sichtweise ein wertvoller Ratgeber.

Reit- und Fahrverein

Oberbachem e.V.

Dr. Josef Schneider †. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige - Dauerauftrag
Rund ums Haus
Mitarbeiter in der Gebäudereinigung (m/w/d)
Lebenskunstmarkt Remagen
Korkenfrei Print
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
644

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
642

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen