Politik | 17.04.2015

UWG Wachtberg für Linderung von Standortnachteilen in Werthhoven

Umgehende Anbindung an das ÖPNV-Netz

Wachtberg. Die bessere Anbindung von Werthhoven an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ist nach Ansicht der Wachtberger UWG-Politikerinnen Doris Arenz und Roswitha Jahn noch immer völlig unzureichend. Ein Jahr nach den Kommunalwahlen warten in Werthhoven insbesondere Mütter mit Kindern, viele Senioren und auch zahlreiche Jugendliche weiter auf einen abgestimmten bürgernahen Einsatz von Linienbus, Taxibus und Bürgerbus.

Sie wollen die Standortnachteile in Werthhoven nicht weiter klaglos hinnehmen und wünschen sich seit Jahren eine kostengünstige Verkehrsverbindung zu Schulen, Vereinen, Sportstätten, KiTas oder Einkaufsmöglichkeiten oder Ämtern.

Deswegen sollten Verkehrsplaner und Politiker endlich praxisorientierte abgestimmte Lösungen anbieten und Werthhoven umgehend besser an das ÖPNV-Netz anbinden, fordern Doris Arenz und Roswitha Jahn in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) setzt sich den Politikerinnen zufolge in Wachtberg schon länger für praktische Lösungen zur Linderung von Standortnachteilen in Werthhoven ein. Daher sollte in einem ersten Schritt Werthhoven an die fast stündlich fahrende Taxibuslinie 881 - von Pech über Villiprott, Villip, Holzem und Berkum nach Züllighoven - angebunden werden. Auch die Einbeziehung von Oedingen in die 881 ist dabei unbürokratisch in Erwägung zu ziehen. Dabei sollen die Fahrpläne der bestehenden Buslinien weiter bestehen bleiben.

Doris Arenz und Roswitha Jahn erinnerten in diesem Zusammenhang an die für den 22. April um 18 Uhr anberaumte Sondersitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt unter dem Vorsitz von Joachim Mittweg (Vorsitzender UWG-Fraktion) mit dem Themen-Schwerpunkt „Öffentlicher Personen-Nahverkehr in Wachtberg und Umland.“ Wir erwarten, dass dort dann endlich die Anbindung von Werthhoven fair dargestellt und mit Blick auf eine bürgernahe Lösung praxisorientiert behandelt wird. Die Bürger möchten nach Möglichkeit täglich ab 7 Uhr stündlich mit Taxi- oder Bürgerbussen vom Wasserhäuschen in Werthhoven nach Berkum und zurück. Viele sind auch auf weiter führende Linien wie die 856 und 857 in Richtung Bad Godesberg und Meckenheim angewiesen.

Es kommt dabei auf eine gute Abstimmung von Linienbussen, Taxibussen und gegebenenfalls Bürgerbussen an. Mit Blick auf den Jugendtreff in Werthhoven wäre es für die Jugendlichen zudem hilfreich, wenn Busse bis nach 21 Uhr nach Berkum fahren würden. Späte Buszeiten wären auch für Erwachsene von Vorteil und würden das Leben im Ländchen attraktiver machen. Ein zukunftsorientiertes Wachtberg ist auf junge Familien mit Kindern und Jugendliche angewiesen. Daher müssen Politik und Verwaltung verstärkt für eine gute Standortqualität in ganz Wachtberg sorgen.

Doris Arenz und Roswitha Jahn fügten hinzu: „Werthhovens Anbindung an die Taxibus-Linie 881 oder der Einsatz von Bürger-Bussen sind dazu wichtige Instrumente. Dieser Einstieg ist längst überfällig.“

Pressemeldung

UWG Wachtberg

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