Politik | 07.04.2015

UWG für sinnvolle Ehrenmal-Verschönerung am Wachtberg

Weitere Arbeiten verschieben

Prekäre Haushaltslage lässt nachrangige Verschönerungsarbeiten kurzfristig nicht zu

Wachtberg. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Wachtberg (UWG) spricht sich, trotz angespannter Haushaltslage, für eine weitere Verschönerung der Gedenkstätte am Wachtberg aus. Dazu erklärte der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg: "Das Ehrenmal am Wachtberg für die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft ist eine wichtige sinnstiftende Stätte für alle Wachtberger Ortsteile. Sie verdient die ungeteilte Aufmerksamkeit der Bürgerschaft und aller politischen Kräfte im Drachenfelser Ländchen. Das Wachtbergdenkmal wurde seit 2007 aufwendig – insbesondere die Kapelle - für rund 50 000 Euro grundlegend erneuert und ist so der Wachtberger Bevölkerung als Gedenkstätte für die kommenden Jahrzehnte erhalten geblieben. Die jetzt noch erforderlichen nachrangigen Verschönerungsarbeiten, wie etwa die bessere Sichtbarmachung von Namen und Schriftzügen an den Gedenksteinen der Gefallen, werden voraussichtlich schon im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Die derzeitige angespannte Kassenlage und andere kassenwirksame Prioritäten lassen jetzt keine anderen sinnvollen Entscheidungen zu. Damit können wir alle in Wachtberg gut leben. Anderslautende Aussagen, wie von der Wachtberger SPD, sind als realitätsfern einzustufen. Im Wachtberger Haushalt fehlen bekanntlich mehrere hunderttausend Euro, es droht die eigene Politik erstickende Haushaltssicherung und damit einhergehende massive Eingriffe durch die Bezirksregierung. Deswegen gelten für Wachtberg vorerst ganz andere finanzpolitische Prioritäten. Das muss auch die hiesige SPD zur Kenntnis nehmen und akzeptieren, dass die von ihr gewünschten Verschönerungsarbeiten am Denkmal ein paar Monate später stattfinden müssen."

Mit dieser rationellen Auffassung befindet sich die UWG in guter Gesellschaft. Alle Ausgabepositionen werden derzeit im Rathaus auf den Prüfstand gestellt. Neben vielen anderen Maßnahmen, die zeitlich gestreckt bzw. deren Leistungsumfang reduziert werden musste, wurde dennoch mehrheitlich der Beschluss gefasst, die gewünschten Arbeiten am Ehrenmal in den verbleibenden acht Monaten von 2015 nicht mehr in Auftrag zu geben, sondern im kommenden Jahr auszuführen. Der UWG ist dabei wichtig, den Bürgern dazu die erforderlichen Fakten für die Meinungsbildung klar und nachvollziehbar aufzuzeigen, um unser Wachtberg gemeinsam weiter zu gestalten.

Pressemitteilung

UWG Wachtberg

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Jörg Schweiss
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