Waldtage in der Kita- Schillerstraße

„ Wir sind die Waldkinder“

„ Wir sind die Waldkinder“

Die Kinder der Kita auf großer Entdeckungsreise. Foto: privat

12.04.2013 - 16:56

Mülheim-Kärlich. Jeder Waldtag ist anders. Zum einen können die Kinder die Veränderungen in der Natur von Monat zu Monat beobachten und beschreiben und so den Verlauf der Jahreszeiten wahrnehmen und begreifen. Auf der anderen Seite haben die Kinder immer wieder Ideen, wie sie gerne ihren Waldtag gestalten wollen. In einem demokratischen Prozess wird dann über die Ideen abgestimmt.

Der erste Waldtag der angehenden Schulkinder, auch die „Schnellen Tiger“ genannt. stand im September an. Nach dem Anfangsritual dem gemeinsamen Frühstück begannen die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen den Wald zu erkunden. Auf einem Spaziergang durch den Wald wurden Nacktschnecken entdeckt, Fragen dazu gestellt und diese gezählt. Diese Tiere waren besonders aktiv dank des Regens an den Tagen davor. Es ging mutig Hügel hinauf und hinab, über Stock und Stein. Schnell wurden die Hügel von den Kindern mit dem Wort „Waldrutsche“ getauft. Die Kinder entwickelten Strategien, wie sie den Hügel hinauf kommen, denn der Weg runter war dank der Idee des Rutschens einfacher und machte besonders viel Spaß.

An einem anderen Waldtag entdeckten die Kinder im Wald einen kleinen Pfad, der dann gemeinsam mit den Erzieherinnen erkundet wurde. Er führte durch einen „verzauberten“ Wald, an der Tongrube vorbei, über einen steilen schmalen Pfad zu einem Hochsitz eines Försters. Aus dem Kindermund hörte man: „Wow, ich sehe ganz Mülheim“ oder „ Die Aussicht ist cool!“. Anscheinend war dieses Erlebnis für die Kinder so interessant, dass sie auch an diesem verregneten Waldtag den Weg erneut gehen wollten. Da es sehr rutschig war, hielten sich die „Schnellen Tiger“ gegenseitig fest, baten ihre Erzieherinnen um Hilfe und waren am Ende sehr stolz auf sich, dass sie diesen Weg bezwungen hatten. Auf dem Rückweg entdeckte ein Kind ein Osterei und die Kinder vermuteten, dass der Osterhase da gewesen sein muss. So suchten sie hinter den Bäumen, im tiefen Gras und Steinen nach weiteren Überraschungen und wurden fündig. Vom Regen gekennzeichnet, aber mit einem Lachen auf dem Gesicht kehrten die Kinder und Erzieherinnen in die Kita zurück. Ein Junge sagte: „Endlich durfte ich mal im Regen spazieren gehen“.

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germät:
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juergen mueller:
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