Allgemeine Berichte | 07.09.2013

Dekanat Andernach-Bassenheim

… das kann doch einen Ritter nicht erschüttern

Das Lagerfeuer diente als beliebte Aufwärmstelle während des regnerischen Wetters.  Privat

Plaidt. Väter und ihre Kinder sind an der Noldensmühle ins tiefe Mittelalter eingetaucht. Über 90 Gestalten im weißen Waffenrock mit dem VaKia-Wappen auf der Brust verwandelten die Wiese hinter der Noldensmühle in ein stattliches Zeltdorf im Jahre 1320. Fast hätte das schlechte Wetter dem ganzen Unterfangen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch Ritter (und auch Burgfräulein) sind hart im Nehmen. Auch wenn so manches Spiel nicht gespielt werden konnte und die ein oder andere Bastelaktion ins Wasser fiel, hielten doch die meisten aus. Spätestens als eine 6mx10m große Plane zwischen den Bäumen gespannt war, hatte der Regen verloren und zog sich dann am Abend auch zurück. Lagerfeuer mit Stockbrot und anderes, was zum Lagerleben dazugehört, waren gerettet. Mit Handtrommel und Flötenspiel ging es in der Nacht zur „Felsentafel“. Dort erhob Ritter Marco im Schein vieler Laternen alle Anwesenden in den Ritterstand derer zu Plaidt. Die älteren Ritter übernahmen die Nachtwache und die jungen Herren und Damen konnten sich in ihren Gezelten getrost dem Schlaf hingeben. Nach ausgiebigem Frühstück und einer Schlussrunde in der Noldensmühle mussten nur noch die (nassen) Sachen gepackt werden. Die Vater-Kind-Aktion ist eine Veranstaltung von Vätern für und mit Vätern und ihren Kindern. Neben der Sommeraktion (mit Übernachtung) gibt es noch den „Winterabend“. Beide Angebote leben vom engagierten und „kunterbunten“ Miteinander von Orgateam und Teilnehmern, das hat sich gerade dieses Mal wieder gezeigt und bewährt.

Das Lagerfeuer diente als beliebte Aufwärmstelle während des regnerischen Wetters. Foto: Privat

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