Allgemeine Berichte | 08.04.2015

Jahreshauptversammlung des Musikverein Urmitz Rhein

45. Jubiläumsjahr sehr erfolgreich

Ein Blick in den gut gefüllten Versammlungsraum.privat

Urmitz. Kürzlich fand im Krone-Musik-Keller die diesjährige Jahreshauptversammlung des Musikvereins Urmitz-Rhein statt. Fast pünktlich um 19:45 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Klaus Both mehr als 40 aktive und inaktive Mitglieder begrüßen. Besonders erfreut war der Vorsitzende über die Anwesenheit von Ehrenmitglied Ewald Flöck und die Vertreterin der Gemeinde, die 1. Beigeordnete Ursula Höfer. Auch die treuen auswärtigen inaktiven Mitglieder Heinz und Annemarie Hartmann wurden begrüßt. Hinter dem Musikverein liegt das 45. Jubiläumsjahr, das sehr erfolgreich gestaltet wurde. Das Rheinwiesenfest und vor allem das große Konzert „Musik und Meer“ im November 2014 haben die Erwartungen mehr als erfüllt. Vorbildlich in der Vorbereitung, in der Durchführung und auch von der Besucherzahl her. Auch über diese beiden Großveranstaltungen hinaus war der Musikverein im Geschäftsjahr 2014 außer und auch innerorts sehr gefragt. Auf insgesamt 7 Kirmesveranstaltungen trat man auf, die Freundschaft mit dem Patenverein aus Gresaubach wurde gefestigt, das Urmitzer Lied wurde im Probenraum des Heeresmusikkorps Koblenz für einen Fotofilm der Gemeinde auf Tonträger aufgezeichnet, ein Roll-Up zur Präsentation bei den Auftritten wurde angeschafft, es wurden 11 Jugendliche ins Stammorchester integriert, endlich neue, schicke Regenjacken angeschafft und so weiter. Die Vereinsgeschichte bewegt sich auf runde 50 Jahre zu. Es wurde mit etwas Statistik auf das vergangene Geschäftsjahr zurückgeblickt. Dem MVU gehören derzeit 105 aktive Musiker an, davon 49 über 18 Jahre alt und 56 unter 18 Jahren. Der Altersschnitt beträgt „24“ Jahre, also bunt gemischt, auch mit einer Schar erfahrener älterer Musikerinnen und Musiker, auf die man stets bauen kann. Neben 3 Ehrenmitgliedern gibt es 158 fördernde Mitglieder. Die Gesamtmitgliederzahl beläuft sich auf 266. Im vergangenen Geschäftsjahr absolvierte das Stammorchester 41 offizielle und 17 interne Auftritte, eine Menge Termine, bei denen die Aktiven schon sehr gefordert waren. Das geht natürlich nur mit großer Liebe zur Musik, einem großartigen jungen Dirigenten, der alle mit seiner Begeisterung mitreißt, und auch mit der Treue zum Verein. Im Rückblick erinnerte Klaus Both unter anderem noch einmal an das Rheinwiesenfest und vor allem an das großartige Konzert, bei dem auch die musikalische Grundausbildung mit Helena Habetz-Kloss, die Schülerkapelle unter Leitung von Meike Müller, sowie das Jugendorchester mit seinem Dirigenten Thomas Fetz, einen großen Einblick in ihre musikalische Arbeit präsentierten.

Ein großes Kirchenkonzert anlässlich des Weihnachtsmarktes am 29. November in Urmitz steht Ende des Jahres an. Ferner ist der Vereinsausflug vom 3. bis 5. Juli ins Münsterland, mit Auftritt beim westfälischen Schützenfest, beschlossen. Zudem besucht man den Patenverein aus Gresaubach anlässlich dessen Jubiläums am 19. Juli. Dazu kommen zahlreiche weitere Auftritte. Es wird also wieder ein prall gefüllter Terminkalender geben. Es folgte der Jahresprotokollbericht. Zum vierten Mal wurde der Protokollbericht aus weiblicher Sicht vorgetragen. Die beiden Protokollführerinnen Simone Hoffend und Antje Raczkowiak erinnerten in ihrem ca. 40-minütigen Bericht auf amüsante Weise an manch schöne Stunde/n im Vereinsleben, diesmal sogar in gereimten Versen. Das war schon eine Menge Arbeit. Beim Bericht des Webmasters zeigte Ingo Ehlich auf, welche Pionierarbeit in den vergangenen Jahren bei der Internet-Präsentation des Vereins geleistet wurde. Da ein solches Medium in dieser schnelllebigen Zeit vordringlich von der Aktualität lebt, wurde zwischenzeitlich zur Unterstützung der Internetseite eine Verknüpfung zu Facebook installiert, wo Informationen über die Aktivitäten des Vereins teilweise tagesaktuell aufzufinden sind. In diesem Jahr sollen der Umbau und die Erweiterung des Internet-Angebotes weitergeführt werden.

Dazu soll ein 3er Team Webdesign ins Leben gerufen werden. Für das Team wurden Andreas Kaiser als Techniker, Angela Adam als Designerin und Christoph Müller als Befüller vorgeschlagen, sie sollen den Verein in diesem modernen Medium künftig präsentieren. Als weiterer wichtiger Punkt der Tagesordnung folgte der Bericht der Jugendabteilung. Antje Raczkowiak in Vertretung von Marco Fink informierte über die musikalische Grundausbildung. Man unternahm einen Ausflug zur Suche nach der goldenen Kanonenkugel auf die Festung Ehrenbreitstein, es gab ein Bowling-Event, einen Kinoabend und so weiter. Eine Vorschau auf 2015: eine Spiele-Olympiade mit anschließendem Grillfest für die MVU-Kids, ein Wochenende auf einem Bauernhof für die Instrumentalschüler/innen, intensive Werbung für die Teilnahme an den Lehrgängen des Kreismusikverbandes. Marcus Raczkowiak betreut die musikalische Grundausbildung mit 15 Kindern im 1. Ausbildungsjahr, 6 Kinder im 3. Ausbildungsjahr, die im Sommer in die Instrumentenausbildung wechseln. In der Instrumentenausbildung, die von Antje Raczkowiak geleitet wird, befinden sich 11 Kinder. Meike Müller als Dirigentin der Schülerkapelle hat 27 Kinder in der Betreuung, hier überwiegend Holzinstrumente. Sie übt Stücke verschiedenster Musikrichtungen ein, und lobte Antje Raczkowiak, die ab und an ihre Vertretung übernimmt. Thomas Fetz, der Dirigent des Jugendorchesters betreut 25 Jugendliche, hätte aber allzu gerne noch einige tiefe Blechbläser in seinen Reihen. Die Probemotivation ist sehr gut. Vorschau für 2015: Schülerkapelle und Jugendorchester planen ein Mitmachkonzert „Tanztee 2.0“, zum Beispiel Lieder raten, Konzert zur Weihnachtsmarkteröffnung Samstag, 28. November. Christoph Müller als Chef vom Stammorchester konnte stolz auf „seine“ Mannschaft schauen, die 2014 Großartiges geleistet hat. Die Sache mit dem sogenannten Motto-Konzert hat sich bewährt und wird auch 2016 fortgeführt. Ins Stammorchester haben 10 Neugänge aus dem Jugendorchester den Weg gefunden. Ein Höhepunkt wird sicherlich auch wieder das Kirchenkonzert am 1. Adventssonntag. Sein Dank ging nicht nur an seine Aktiven, sondern auch an Thomas Fetz, der auch schon mal Vertretung macht.

Der Bericht des Kassierers Ralf König, dem natürlich stets besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, zeigte die finanzielle Seite des Vereins auf, der auf „gesunden Füßen“ steht. Kassenprüfer Stefan Nahrings und Marc Rünz hatten die Kasse geprüft. Für die über 300 Eintragungen waren ordnungsgemäß alle Belege vorhanden, sodass die Entlastung des Schatzmeisters einstimmig erfolgte. Als Versammlungsleiterin wurde Ursula Höfer einstimmig gewählt, Sie leitete auch die Neuwahl des Vorstandes ein. Marco Fink hat seine Tätigkeit als Leiter der Jugendabteilung nach 20 erfolgreichen Jahren nun in jüngere Hände gegeben. Ihm gebührte ein besonderes Lob für seine langjährige Arbeit. Ebenso ein Dank an Webmaster und Pressewart Ingo Ehlich. Unter Punkt „Verschiedenes“ berichtete Klaus Both von einer wichtigen Umsetzung nach dem Bundeskinderschutzgesetz. Die Umsetzung erfolgt nach den Richtlinien des Landesmusikverbandes und der Landesmusikjugend Rheinland-Pfalz. Zudem wurde in die Vereinsordnung aufgenommen, dass die Wahlberechtigung in den Gremien des Vereins für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr gilt. Es gab hier eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Auf allgemeinen Wunsch der Versammlung soll die Anschaffung neuer Karnevalsuniformen endlich umgesetzt werden. An Christoph Müller wurde ein Lob für das Dirigat bei den Örmser Musikanten ausgesprochen. Im Schlusswort bedankte sich Klaus Both bei allen Beteiligten und stellt als Fazit der Versammlung fest, dass der Musikverein unverändert gut aufgestellt ist. Die Jugendabteilung und das Stammorchester sind von der musikalischen Leitung und der Vereinsführung her optimal besetzt. Die Strukturen sind hervorragend und das musikalische Niveau stimmt.

Vorstand (v.l.): Ralf König, Klaus Both, Willi Weiler, Reinhold Reif, hier mit der neuen, schicken Regenjacke.

Vorstand (v.l.): Ralf König, Klaus Both, Willi Weiler, Reinhold Reif, hier mit der neuen, schicken Regenjacke.

Ein Blick in den gut gefüllten Versammlungsraum.Fotos: privat

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