Tischtennis Bundesranglistenfinale in Chemnitz
Annika Feltens stößt an ihre Grenzen
Chemnitz. Annika Feltens (TTC Mülheim-Urmitz/Bhf) durfte als Verbandsranglistensiegerin den TTVR am Wochenende beim Bundesranglistenfinale vertreten. Der Trip nach Chemnitz ließ sie an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Doch trotz Platzierungen im hinteren Drittel des Feldes, war es eine weitere wertvolle Erfahrung. Annika hatte sich vor dem Bundesranglistenfinale ein ganz realistisches Ziel gesteckt: Die Regionalligaspielerin aus Mülheim-Kärlich wollte, wenn möglich, von den fünf Gruppenspielen zwei gewinnen.
Dabei hatte sie gleich im zweiten Match eine Riesenüberraschung auf dem Schläger. Denn gegen die Bingener Erstligaspielerin Yuan Wan wurden die ersten drei Sätze alle mit nur zwei Punkten Differenz entschieden. Leider konnte Annika davon nur einen gewinnen und unterlag letztlich 1:3. „Im Mittelfeld der Gruppe bei einem Top48-Turnier zu landen, ist durchaus möglich“, stellte die besonnene Defensivspielerin dann auch fest. Gegen Juliette Hoffmann drehte sie einen 0:2-Satzrückstand und war so ihrem Ziel auf einmal ganz nah. Denn gegen Amelie Rocheteau führte Annika Feltens schon mit 2:1 Sätzen. Trotz ordentlicher Offensivleistung musste sie nach 9:11 im fünften Satz ihrer Gegnerin doch noch gratulieren. Der 5. Platz in der Gruppe war für Annika Feltens kein Anlass, den Kopf hängen zu lassen. „Meine Leistungen waren zum Teil sehr gut. Leider waren aber auch ein paar Fehler zu viel dabei.“
