Allgemeine Berichte | 10.04.2014

Jugendabteilung des Musikvereins Urmitz

Auf der Jagd nach der goldenen Kanonenkugel

Mit dem Zug ging es nach Koblenz und dann mit der Seilbahn hinauf zur Festung

Für den Nachwuchs des Musikvereins war die Festung Ehrenbreitstein ein echtes Erlebnis.privat

Urmitz. Auf die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel machte sich der jüngste Nachwuchs des Musikvereins Urmitz. Das Jagdrevier lag auf einem hohen Gipfel in Koblenz, der erst einmal bezwungen werden musste. Mit dem Zug war die Innenstadt schnell erreicht. Für die zweite Etappe ging es hoch in die Luft und quer über den Rhein, was schon für enorme Begeisterung und Aufregung sorgte. Das Ziel war in Sicht: die Festung Ehrenbreitstein. Ausgerüstet mit Schatzkarten, Rucksäcken und Verpflegung stärkten sich die kleinen Abenteurer erst einmal für die große Aufgabe. Dann ging es endlich los. Anhand der Schatzkarten mussten Wege gefunden und knifflige Fragen gelöst werden. Die Kinder durchforsteten Kerker und dunkle Gefängniszellen, besuchten die Mainzelmännchen im Museum, durchliefen gruselige Gewölbe und lösten nach und nach das Rätsel, was schlussendlich zum Endziel, der Büchsenmacherei, führte. Hier wurden sie bereits erwartet. Ein Soldat hieß die Schatzsucher willkommen und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg. Die 300 Jahre alte Kanonenkugel, ein Original aus dem 30-jährigen Krieg, war gefunden.

Als Belohnung für die erfolgreiche Schatzsuche erhielt jeder Teilnehmer neben einer kleinen Süßigkeit eine Urkunde mit Namen und Gruppenfoto und eine Miniaturausgabe der Kanonenkugel in einer Schatzkiste. Nun war noch Zeit, den Bðleidenberg-Spielplatz zu entdecken, bevor es wieder mit der Seilbahn zurück ins Tal und anschließend wieder nach Hause ging.

Für den Nachwuchs des Musikvereins war die Festung Ehrenbreitstein ein echtes Erlebnis.Foto: privat

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