CDU nimmt Stellung zum Freizeitbad Tauris
CDU fordert zeitnahe und realistische Lösungen statt falscher Abrissvorwürfe
aus Mülheim-Kärlich
Mülheim-Kärlich. „Die CDU- Fraktion wollte schon beim Aufkommen erster Schwierigkeiten mit dem Abrissbagger durch das Tauris fahren“, so die Unterstellung aus den Reihen anderer Fraktionen in der Stadtratssitzung Mülheim-Kärlich am 02.04.2026. Diesen Vorwurf weist die CDU jedoch entschieden zurück.
Richtig ist vielmehr: Die CDU hat sich von Beginn an für zeit- und ortsnahe Schwimmmöglichkeiten eingesetzt - mit dem klaren Ziel, insbesondere Kindern das Schwimmenlernen vor Ort zu ermöglichen und zugleich verantwortungsvoll mit den finanziellen Möglichkeiten der Stadt umzugehen.
An das seit März 2020 geschlossene Freizeitbad Tauris knüpfen viele Menschen in der Region schöne Erinnerungen - auch in der CDU- Fraktion. In den vergangenen Jahren wurden unterschiedliche Lösungsansätze verfolgt. Mehrere Ausschreibungsverfahren scheiterten. Es fand sich kein privater Bieter: weder für die Sanierung und den Weiterbetrieb des Freizeitbades, noch für alternative Konzepte. Seit nunmehr sechs Jahren gibt es keine Möglichkeit mehr zum ortsnahen Schwimmen in der Verbandsgemeinde!
Nachdem europaweit niemand auf dem Markt sein Interesse bekundet hat, das stark sanierungsbedürftige Freizeitbad zu ertüchtigen und weiterzubetreiben, wurde in einer Ratsvorlage des Stadtbürgermeisters die Möglichkeit eines (Teil-)Abrisses des bestehenden Gebäudes thematisiert.
Bereits im Jahr 2022 hatte die CDU indes beantragt, Alternativen zu prüfen, etwa einen Umbau des Schwimmerbereichs. Der konstruktive Vorschlag der CDU fand damals keine Zustimmung im Stadtrat und wurde seitdem nicht weiterverfolgt.
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aus Sicht der CDU, dass es nun endlich erforderlich ist, den Blick stärker auf realistische und umsetzbare Lösungen zu richten.
Vor diesem Hintergrund spricht sich die CDU-Fraktion gegen einen weiteren Ausschreibungsversuch aus. Stattdessen sollte gemeinsam geprüft werden, welche tragfähigen Lösungen in der kommunalen Familie der Verbandsgemeinde möglich sind.
Ziel muss es sein, nach nunmehr schon 6 erfolglosen Jahren und Kosten für die Sanierungsbereitschaft im städtischen Haushalt von aktuell ca. 350.000\u20ac jährlich zeitnah wieder ein Angebot zu schaffen, das sowohl den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger als auch den finanziellen Rahmenbedingungen gerecht wird.
Für die CDU steht dabei fest: Es geht nicht um grundsätzliche Positionen oder Schuldzuweisungen, sondern um eine Lösung, die funktioniert. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass nach vielen Jahren des Stillstands konkrete Fortschritte erzielt werden.
Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes Mülheim-Kärlich
