BMW Team RLL Mülheim Kärlich
„Das war nicht das ideale Ergebnis“
Mülheim Kärlicher Werkspilot Lucas Luhr fährt in Sebring auf Rang vier
Sebring. Es ist das älteste Langstreckenrennen in den USA. Die 63. Auflage der 12 Stunden von Sebring verlief für das BMW Team RLL, für das der Mülheim Kärlicher Lucas Luhr in Diensten steht nicht so, wie man es sich erhofft hatte. Und ausgerechnet in Sebring feierte man ein Jubiläum, denn vor 40 Jahren siegte zum ersten Mal ein BMW 3.0 SL Renntourenwagen hier und einen Sieg wollte man auch in diesem Jahr in Sebring mit dem Z4 Modell einfahren. „Ich freue mich auf mein erstes Rennen mit BMW in Sebring und es ist eine Ehre für mich, bei so einem besonderen Jubiläum anzutreten. Die Strecke ist wegen der vielen Bodenwellen sehr anspruchsvoll und für den Fahrer und das Auto alles andere als leicht. Die Strecke liegt unserem BMW Z4 GTLM besser als noch Ende Januar in Daytona. Ich hoffe ganz einfach, dass wir mit beiden Autos auf das Podium fahren, um das Jubiläum angemessen zu feiern,“ so der sechs-malige Champion der amerikanischen Le Mans Serie.
Technische Probleme beeinträchtigten die Pace
Doch im Rennen konnten beide Autos des RLL Team die Pace mit den Werkswagen von Chevrolet Corvette und Porsche nicht mitgehen und so landeten Lucas Luhr, Jens Klingmann und John Edwards auf dem vierten Platz in der GTLM Kategorie. Brach beim ersten Auto des Team’s aus den USA der Vorderachsträger, so funktionierte die Servolenkung des Luhr Fahrzeuges nicht einwandfrei und somit kämpfte der Mülheim Kärlicher am Ende mit stumpfen Waffen. „Als wir nach Sebring kamen, haben wir erwartet, dass unsere Pace hier eigentlich sehr gut sein sollte. Das war dann jedoch nicht ganz so. Wir sind jetzt zweimal auf Rang vier gefahren (24 H Daytona und 12 H Sebring). Das ist nicht das ideale Ergebnis. Am Ende hatten wir Probleme mit der Technik und die Lenkung hat nicht mehr richtig funktioniert. Die Arbeit im Cockpit war sehr anstrengend. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass das Rennen vorbei ist. Wir müssen hart weiter arbeiten, um schneller und zuverlässiger zu werden,“ so der Langstreckenexperte Lucas Luhr. Der hat aber jetzt das erste Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft als Test für das Qualifikationsrennen und das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring vor Augen. Das komplette BMW-Werksteam ist vor Ort und will mit seinen Z4 GT3 Werkswagen der Konkurrenz zeigen, wie schnell man auf der Nürburgring Nordschleife ist. Die 61. ADAC Westfalenfahrt steht an und verlangt von den Teams in der „Grünen Hölle“ alles ab.
