Gedränge beim Verteilen der Martinsweck beim St. Martinsumzug in Weißenthurm
Die Kinderaugen leuchteten so hell wie die Laternen
Weißenthurm. Es war wieder einmal ein sehr langer Martinsumzug von der Pfarrkirche bis zum Martinsfeuer auf der Kirmeswiese in Weißenthurm. Hier angekommen loderte das Feuer schon mächtig hoch, doch die Feuerwehrmänner hatten alles sorgfältig bewacht. Mehrere Hundert Besucher standen dicht gedrängt um die Absperrung nahe dem Feuer, denn hier wurde die Geschichte um St.Martin bildlich dargestellt. Dabei ritt St.Martin (Lisa Hörz) mit ihrem Pferd „Benny“ um den Bettler herum, bis er dann seinen Mantel mit ihm teilte. Alle lauschten aufmerksam der Erzählung und dann ging es los beim Rennen auf die Bude am Rande der Wiese. Hier drängten sich dann alle, um einen der 630 Martinswecken zu bekommen. Die Kinderaugen leuchteten, genauso wie ihre Laternen, als sie endlich ihren eigenen süßen Martinsweck in Händen hielten. Mit der selbst gebastelten Laterne ging es zurück, um sich am Feuer zu wärmen und es eingehend zu betrachten. Und hier zeigten sich erst die großartig hergestellten Laternen in voller Pracht. Sehr originelle und bis ins Detail ausgearbeitete Werke konnte man so in aller Ruhe betrachten. Groß und Klein waren begeistert, ein stimmungsvoller St.Martinsumzug, viele bunte Laternen und glückliche Kinderaugen. Für die Verpflegung war auch bestens gesorgt und so fanden Glühwein, Kinderpunsch oder auch die Bratwurst ihre Genießer. So stand man noch lange am Feuer und die Glut erhellte den Platz noch eine ganze Weile.
US
