Lokalsport | 28.07.2014

Francesca Bräse und Katharina Stube gewinnen Judotitel für den SV Urmitz

Doppelter Landesmeistertitel

Die erfolgreichen Judokas vom SV Urmitz: Annika Chandoni, Francesca Bräse (vorne v.l.n.r.); Katharina und Alexandra Stube mit ihrem Trainer Uwe Schlaus (hinten).privat

Treis-Karden. Bei den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften verbuchten die Judokas des SV Urmitz durch Francesca Bräse und Katharina Stube gleich zwei Titel. Alexandra Stube gewann zweimal Silber und Annika Chandoni erkämpfte sich Bronze. Zum Abschluss des ersten Halbjahres trafen sich die Judokas aus den Landesverbänden Rheinland und der Pfalz in Treis-Karden zur Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaft. Die Urmitzer Mädchen reisten mit etwas gemischten Gefühlen an. Da sie direkt aus der der Ferienfreizeit zur Wettkampfhalle fuhren, lies sich eine gewisse Müdigkeit nicht übersehen. Im Wettkampf war davon, später nichts mehr zu spüren. Gleich zum Auftakt gewann Francesca Bräse die Goldmedaille bei den Frauen unter 18 Jahren in der Klasse bis 44kg. Dieser Erfolg motivierte das gesamte Team. Für ihre Trainingspartnerin Annika Chandoni ging es in der 52kg-Klasse gleich im ersten Kampf gegen Leonie Nußbaum aus Speyer. Gegen die hochdekorierte Favoritin wehrte die Urmitzerin die ersten Attacken gekonnt ab, musste aber dann der Überlegenheit ihrer Kontrahin Tribut zollen. Nußbaum sicherte sich dann später souverän den Titel und Chandoni blieb nur die Hoffnung auf Bronze und der Weg durch die Trostrunde dieser qualitativ stark besetzten Kategorie. Vor allem durch starke und konsequente Bodenarbeit setzte sie sich durch und stand im kleinen Finale um Bronze. Hier wartete mit Julia Hammel aus Haßloch eine weitere Kaderathletin aus der Pfalz. Ein links angesetzter Schulterwurf hätte diesen Kampf schon früh zu Chandonis Gunsten beenden können. Doch die Kampfrichter nahmen die ursprünglich gegebenen vollen Punkt wieder zurück. Unbeeindruckt dominierte Annika Chandoni das Geschehen auf der Matte. Ein weiterer Schulterwurf brachte noch immer nicht die Entscheidung, aber die Urmitzerin in eine gute Position für den Bodenkampf. Hier drehte sie ihre Gegnerin um, fixierte sie auf der Matte und hielt sie bis zum erlösenden Gong. Annika Chandoni sicherte sich mit einer sehr guten Leistung die Bronze-Medaille. Fast zeitgleich kämpfte auch Alexandra Stube (bis 78kg) um eine Medaille. Im Halbfinale gegen Annemarie Lang aus Ludwigshafen, lag sie durch eine Unachtsamkeit schnell zurück. Mit großem Ehrgeiz setzte sie ihre Gegnerin fortwährend unter Druck, die mehrere Verwarnungen wegen Passivität hinnehmen musste. Mit einer Disqualifikation der Kontrahentin war zu rechnen. Aber Stube beendete das Duell sportlich und warf ihre Gegnerin mit einer Innensichel entscheidend auf die Matte. Leider beendete im folgenden Kampf Luca Mosel (JC Bad Ems) alle Hoffnungen der Urmitzerin auf eine Goldmedaille. Die Silbermedaille für Alexandra Stube ist ein Erfolg und der verdiente Lohn für ihre Wettkampfleistung. Alexandra Stube durfte sich gleich noch mal über Silber freuen. Bei den Frauen unter 23 Jahren erreichte sie ebenfalls das Finale. Endstation hier war die bundesligaerfahrene Tracy Heusinger vom JSV Speyer. Aber sowohl der SV Urmitz als auch die Familie Stube, freuten sich dann noch über einen weiteren Titel bei den Frauen U23. Katharina Stube gewann die Gewichtsklasse über 78kg und verbuchte somit den zweiten Landesmeistertitel für die Judokas des SV Urmitz an diesem Tag.

Mit zwei Titeln und insgesamt fünf Medaillen waren die Erwartungen mehr als erfüllt. Aber vor allem die gezeigten Leistungen sind Lohn für die fleißige Arbeit im Training.

Die erfolgreichen Judokas vom SV Urmitz: Annika Chandoni, Francesca Bräse (vorne v.l.n.r.); Katharina und Alexandra Stube mit ihrem Trainer Uwe Schlaus (hinten).Foto: privat

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