Feierliche Eröffnung der antiken Technikwelt im Römerbergwerk Meurin
Ein Kettiger in Stein gemeißelt
Große Ehrung für Kuno Menschen
Kretz. Nicht viele Mitbürger aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Weißenthurm können von sich behaupten, dass sie in einem Denkmal verewigt wurden. Vergangene Woche wurde der in Kettig lebende „Archäotechniker“ Kuno Menchen, der vorher auch viele Jahre in Mülheim-Kärlich lebte, hiermit überrascht: Am Römerbergwerk Meurin ist eine imposante Figur aus Basaltstein zu sehen, die ihn darstellt.
Eigentlich sollte es „nur“ ein ganz normaler Festakt sein: Die geladenen Gäste feierten die Eröffnung des ersten Abschnitts der neuen „Antiken Technikwelt“ am Römerbergwerk Meurin. Die neue Attraktion entführt die Besucher in die spannende Welt des römischen und mittelalterlichen Bauwesens. Eine Werkstatt für römische Säulenproduktion, eine byzantinische Marmorsägemaschine sowie eine Töpferei sind nur drei von zehn Stationen, an denen die Besucher ab sofort Archäologie hautnah erleben können. Landrat Dr. Alexander Saftig betonte schon bei der Begrüßung der Gäste, dass man beim anschließenden Rundgang über das Ausstellungsgelände noch eine weitere Attraktion habe, die man später enthüllen werde. Besonders dankte der Landrat dem gelernten Steinmetz Kuno Menchen.
Der Archäotechniker ist ein handwerklich und technisch gebildeter Mensch, der Archäologen bei der Rekonstruktion unterstützt und das daraus gewonnene Wissen in einem Museum inszeniert. Und dies machte Kuno Menchen bei der neuen „Antiken Technikwelt“ mit einem außerordentlich großen Engagement. Auch Jörg Busch, Geschäftsführer der Vulkanpark GmbH, war voll des Lobes für seinen Mitstreiter. „Wir haben ihm gesagt, es ist ´Kunst am Bau´, deshalb ist er völlig ahnungslos“, lachte Landrat Dr. Alexander Saftig, als er mit Kuno Menchen an der verhüllten Figur ankam. Letzterer hatte dann die Ehre, das weiße Leinentuch zu entfernen und war sichtbar sprachlos: Die Basaltfigur hat seine Gesichtszüge. Sie zeigt einen muskulösen Menschen in römischer Kleidung mit Hammer und Meißel. Also genauso, wie er vor 2.000 Jahren im Römerbergwerk Meurin gearbeitet haben könnte. Oder eben genauso, wie Kuno Menchen den heutigen Besuchern der Touristenattraktion das Leben und Arbeiten in der damaligen Zeit vermittelt: anschaulich, auf historischen Tatsachen beruhend, äußerst engagiert und vor allem mit viel Leidenschaft.
Der sichtbar gerührte Kuno Menchen hatte mit einer solchen Überraschung überhaupt nicht gerechnet. Wenngleich für ihn das Denkmal eine besondere Ehrung war, machte er schon unmittelbar nach dem Festakt genau das, was seine Leidenschaft ist: Den großen und kleinen Besuchern des Römerbergwerks anschaulich erklären und zeigen, wie die Römer mit relativ einfachen Mitteln erstaunliche Meisterleistungen vollbrachten - und das ausschließlich mit Muskelkraft, handwerklichem Geschick und einfachen Hilfsmitteln
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