Allgemeine Berichte | 09.04.2026, 09:43 Uhr

„STILLE ANGST“: Ein Filmprojekt, das Grenzen überwindet

Triumph in Rom: Manfred Mertz bei den Deaf Awards geehrt

Manfred Mertz mit dem Deaf Award.
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St. Sebastian. Bei den Deaf Awards in Rom wurde der deutsche Regisseur Manfred Mertz für seine herausragende Arbeit im Bereich Filmregie geehrt.

Seine Produktion "STILLE ANGST" erhielt besondere Anerkennung während der feierlichen Preisverleihung, die von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten besucht wurde.

Diese Auszeichnung würdigt Mertzs langjähriges Engagement in verschiedenen Kulturbereichen, wobei der Fokus diesmal auf seiner Arbeit als Filmemacher, Regisseur und Autor lag.

Zu seinen Werken zählen die Spielfilme "STILL-LEBEN" und "STILLE ANGST", die beide durch ihre beeindruckende Länge und Erzählkraft hervorstechen.

Die Deaf Awards sind eine bedeutende Plattform zur Anerkennung der Leistungen gehörloser Menschen in Kunst, Kultur und Sport. Die erste internationale Veranstaltung dieser Art fand im Teatro Centrale in Rom statt, organisiert von der gehörlosen Unternehmerin Giovanna Giambruno in Zusammenarbeit mit Patrizia Rossi, Boryana Georgieva und Michele Vitale. Der exklusive Galaabend, der rund 180 Gäste umfasste, bot neben der Preisverleihung ein facettenreiches Rahmenprogramm mit Empfang, erlesenem 4-Gang-Menü, Tanzperformance und Modenschau.

Ein besonders einprägsamer Moment des Abends war die Rede von Dr. Annarita Leobruni, die für ihr Engagement für Inklusion geehrt wurde. Sie betonte: „Inklusion ist eine Entscheidung. Und wir entscheiden uns jeden Tag dafür.“ Bevor Manfred Mertz seinen Preis entgegennahm, präsentierte er einen Trailer, der die Entstehung von "STILLE ANGST" dokumentierte, und teilte seine Erfahrungen mit dem Publikum. Der Abend endete mit einer prächtigen Beerentorte, die das Emblem der Deaf Awards trug.

Neben Mertz wurden auch andere Persönlichkeiten wie Eugenio Scarlato, Con Mehlum, DMK, Giuseppe Giuranna und G. Torrisi ausgezeichnet, die sich ebenfalls durch ihre Beiträge zur Gehörlosengemeinschaft hervorgetan haben.

Der Film "STILLE ANGST" von Mertz ist ein Psychodrama, das sowohl hörende als auch gehörlose Zuschauer mit seiner tiefgründigen Geschichte fesseln soll. Die Handlung verfolgt das Schicksal von Lena, einem Mädchen aus wohlhabendem Hause, das sich in eine gefährliche Beziehung mit einem geheimnisvollen Mann namens Till verstrickt. Diese Verbindung führt sie immer tiefer in einen Abgrund, der nicht nur ihre familiären Beziehungen, sondern auch ihr Leben bedroht. BA

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Manfred Mertz mit dem Deaf Award. Foto: Jan Crkovsky / Deaf Adwards

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