Euro 6h Rotax Endurance in Kerpen
Elektrikproblem verhinderte Sieg
Carrera Hack aus Kettig erreichte einen hervorragenden 2. Platz
Kettig/Kerpen. Die Kettigerin Carrera Hack fuhr zusammen mit Ihren Flower-Power-Damen auf einen hervorragenden 2. Platz beim Euro 6h Rotax Endurance Race in Kerpen.
Am vergangenen Wochenende wurde erstmals auf dem Erftlandring ein 6-Stunden-Langstreckenrennen für Rennkarts ausgetragen. Gefahren wurde auf einheitlichen Rennkarts des deutschen Herstellers Mach1, die mit Rotax Max Motoren der Kategorie DD2 und Junior bestückt waren. Insgesamt gingen 18 Rennkarts an den Start darunter vier Junioren-Teams. Die unter dem Namen Flower-Power angetretenen Damen Jessica Barten, Carrera Hack und Angela Rauer gingen hoch motiviert an den Start mit der Absicht, einen Podestplatz einzufahren. Unter der Regie von Teamchef Ralf Barten wurde eine gute Strategie ausgearbeitet und die Reihenfolge der Fahrerwechsel und Tankstopps festgelegt. Carrera fuhr das Qualifaying und Jessica als Startfahrerin jeweils einen Doppelstint, dann Angela wieder im Wechsel. Die gewählte Strategie sollte sich im Laufe des Rennens bewähren, denn recht schnell zeigte sich, dass die Damen sogar in der Lage waren mit dem Captain Racing-Team um die Führung zu kämpfen. Nach drei Stunden Renndistanz, lagen die Flower-Power-Damen mit 18 Runden Vorsprung auf dem 1. Platz bei den Junioren und auf dem 8. Platz im Gesamtklassement bis Carrera Hack nach dem Fahrerwechsel Ende der Boxenausfahrt mit einem Elektrikproblem stehen blieb und das Kart erst geborgen werden musste. Das hatte natürlich sehr viel Zeit gekostet und nach fünf Stunden Renndistanz waren sich beide Teams nicht sicher, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Nach sechs Stunden, 435 Runden und 598 km Renndistanz des Gesamtsiegers, hatte letztlich das Captain-Team das bessere Ende in der Hand. Die Flower-Power-Damen Jessica Barten, Carrera Hack und Angela Rauer überquerten mit neun Runden Rückstand auf dem 2. Platz liegend überglücklich die Ziellinie.
Carrera nach dem Rennen: „Das war ein hartes Stück Arbeit für meine Mädels und mich, aber wir sind genau so gefahren, wie es unser Teamchef Ralf vorgegeben hatte. Leider hatte ich einen unplanmäßigen Stopp und musste am Ende der Boxengasse mit einem Elektrikproblem mein Rennkart abstellen. Dann musste das Kart erst mal geborgen werden und in die Servicestation gebracht werden. Das hat mit der Reparatur sehr viel Zeit gekostet, und ohne diesen Zusatzstopp hätte es am Ende sogar zum ersten Platz reichen können. Aber wir sind mit dem Ergebnis 2. Platz bei den Junioren und der 10. Platz im Gesamtklassement sehr happy."
Pressemitteilung
pr-marketing-racing
