Rheinland-Pokal Halbfinale – Saison 2013/14
Endspielträume bei der SG 2000
SG Mülheim-Kärlich muss im Halbfinale des Rheinland-Pokals gegen Trier bestehen
Mülheim-Kärlich. Vor fast genau einem Jahr standen sich die beiden Teams bereits gegenüber. Damals war es das Viertelfinale des Rheinlandpokals und das Endergebnis (0:6) stand bereits nach einer guten halben Stunde fest. „Da waren wir in der ersten Viertelstunde praktisch nicht auf dem Platz und lagen bevor wir aufwachten mit 0:4 hinten“, fasste seinerzeit Christian Kaes als Interimstrainer die erste Halbzeit gegen das klassenhöhere Team zusammen. Die Mülheimer Mannschaft hat auf vielen Positionen verändert und tritt in dieser Saison wesentlich gefestigter auf. Dies ist auch an der aktuellen Tabelle zu erkennen, wo sich die SG 2000 im vorderen Drittel bewegt. Die Gäste aus Trier sind in der Liga bisher hinter den Erwartungen zurück geblieben. „Um den Aufstieg mitspielen“, so lautete das Motto. Doch dieses Ziel war nach den ersten drei Begegnungen des Jahres im Eimer und es folgte das altbewährte Mittel. Der Trainer wurde verabschiedet, mit warmen Worten bedacht, und sogleich auch ein neuer Mann präsentiert. Jens Kiefer löste Roland Seitz ab und steht nun an der Seitenlinie in der alten Römerstadt. „Ein Trainer kann Erfolg nicht garantieren, aber vorbereiten“, diesen Satz von Christoph Daum hat Kiefer zu seinem Motto erklärt und daran arbeitet der gebürtige Saarländer seit Mitte März in Trier. Und die Mannschaft scheint auch langsam seine Handschrift zu tragen. So zu erkennen vor drei Wochen am Oberwerth wo in einem teilweise mitreisenden Pokalfight zumindest gekämpft wurde wenn es spielerisch nicht so lief wie gewünscht. Am Ende setzte sich die Eintracht. Und das ist auch die Divise bei der SG 2000 im Halbfinale. Wohl kaum einer zu Besucher wird an diesem Abend eine spielerische Glanzleistung der Gastgeber erwarten aber zumindest der Einsatz sollte vorhanden sein. Und der stimmte in den letzten Wochen zumeist. Nur beim FC Karbach bekam die SG ihre Grenzen aufgezeigt und unterlag glatt mit 0:3. Übrigens, vier Tage später muss die SG erneut sich gegen die Trierer Eintracht beweisen denn in der Rheinlandliga wollen die Moselaner drei weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Doch erst einmal steht der Saisonhöhepunkt auf dem eigenen Kunstrasen an. Mit einem Sieg würde erstmals seit über 40 Jahren wieder eine Mülheimer Mannschaft ins Pokalfinale einziehen. Zuletzt schaffte es der SSV Mülheim 1972 ins Finale. Damals siegte der VfB Lützel in Metternich mit 1:0. Fünf Jahre zuvor stand der SSV erstmals im Endspiel. Engers war der FV Engers und die Mülheimer siegte im Neuwieder Professor-Hueppe Stadion deutlich mit 7:0.
Der Weg der SG Mülheim-Kärlich ins Halbfinale: 1.Runde (A) VfR Koblenz 8:0, 2.Runde (A) FC Horchheim 4:0, 3.Runde (A) FC Karbach 0:1, Achtelfinale (A) TuS Oberwinter 2:3, Viertelfinale (H) SG Badem 5:3 n.Elf. (1:1).
Der Weg von Eintracht Trier ins Halbfinale: 1.Runde – Freilos, 2.Runde (A) SG Köperich 0:8, 3.Runde (A) SG Binsfeld 0:3, Achtelfinale (A) SV Mehring 0:4, Viertelfinale (A) TuS Koblenz 4:6 n.Elf. (1:1).
