Natur-Freunde Kettig
Entscheidung des Gemeinderates begrüßt
Kettig. Nachdem der Gemeinderat in Kettig beschlossen hat die alte Linde gegenüber des Godilda Platzes fachgerecht an Krone und Wurzel beschneiden zu lassen, um diese auf lange Sicht erhalten zu können, begrüßen dies die Naturfreunde Kettig ausdrücklich. Deren Vorsitzender Oliver Hartmann ist sehr erfreut über diese baumpflegerischen Maßnahmen. Laut des Visitationsprotokollbuches der Pfarrei könnte die Linde um 1800 gepflanzt worden sein, zu Ehren von Kaiser Napoleon. Jedoch ist dies leider nicht belegt, den danach wäre sie schon über 200 Jahre alt. (Quelle der Historie: Ortschronist Gerhard Elingshäuser).
Diese Linde ist nicht nur ökologisch sehr wertvoll für Mensch, Natur, und Tier, sondern auch historisch hat sie eine bewegte lange Geschichte und prägt das Ortsbild seit vielen Jahren maßgeblich positiv.
Die Naturfreunde bedauern das in der Nachbarstadt Weißenthurm nicht ähnliche Bemühungen zum erhalt der 25 Platanen unternommen wurden. Diese sollen im Rahmen der Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm gefällt werden. Nicht zwingend notwendig seien diese Fällungen, meint Hartmann, laut des Gutachtens wären auch hier Sanierungsmaßnahmen teils mit größerem Aufwand und fachgerechter Beschneidung zum Erhalt der Bäume auf lange Sicht möglich, so der Vorsitzende. Hartmann lobt die ökologisch wichtige Entscheidung zu Gunsten eines alten Baumes. An dieser Umweltfreundlichen Politik in Kettig sollten sich andere ein Beispiel nehmen.
Pressemitteilung
der Natur-Freunde Kettig
