Allgemeine Berichte | 28.05.2015

Preisverleihung zum Fassadenwettbewerb 2014 in der historischen „Alten Kapelle“

„Farbige Stadt - Lebenswerte Stadt“

Insgesamt 3.850 Euro Preisgeld wurden an die neun Gewinner des Wettbewerbs ausgeschüttet

„Farbige Stadt - Lebenswerte Stadt“

Mülheim-Kärlich. Das älteste Gebäude im Stadtteil Mülheim ist die „Alte Kapelle“ im Rathaus und diese bot einen würdigen Rahmen zur Preisverleihung des Fassadenwettbewerbes 2014 und dem Motto „Farbige Stadt-Lebenswerte Stadt“.Der 1.Beigeordnete der Stadt Mülheim-Kärlich, Albert Weiler, begrüßte im Ratssaal die Preisträger des aktuellen Wettbewerbs, die Damen und Herren der Bewertungskommission, Vertreter der ausführenden Firmen und auch Vertreter der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein. Die Aktion wurde seit 1979, also bereits zum 36. Mal auf Empfehlung und in Zusammenarbeit mit der Malerinnung durchgeführt. Mit diesem Wettbewerb will die Stadt den Hauseigentümern in Mülheim-Kärlich einen Anreiz geben, ihre Hausfassaden attraktiv zu gestalten und im Ergebnis nicht nur das eigene Haus, sondern das Bild der Stadt zu verschönern. „Wenn man sich unser Stadtbild mal objektiv betrachtet, kann man feststellen, dass dies auch mithilfe der am Fassadenwettbewerb teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern gelungen ist“, so Weiler in seiner Rede. Weiter stellte er fest, dass nach solchen Wettbewerben auch Nachbarn und Bekannte von Preisträgern ebenfalls an ihren Gebäuden Verschönerungsarbeiten vornehmen.

Bewertungskriterien wurden angepasst

Zu Anfang des Fassadenwettbewerbs hatte man bei der Neugestaltung der Hausfassaden lediglich den Fokus auf einen neuen Anstrich gelegt, aktuell wird nicht nur der neue Anstrich, sondern auch die neue Fassadengestaltung im Wettbewerb zugelassen und bewertet.

Der Bewertungskommission gehörten in diesem Jahr nachfolgende Personen an: Helmut Weiler; Hans Schmidt; Raphaela Adler; Werner Risch, Karl Mannheim und Albert Weiler.

In diesem Jahr wurden 15 Objekte angemeldet und von diesen Bewerbern wurden neun Preisträger ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von insgesamt 3.850 Euro belohnt. Bewertungskriterien waren dabei die Aufnahme der Lagebeziehung, die Farbgebung und Struktur, Historie und Modernität, Qualität der Ausführung und Beständigkeit sowie der subjektive Gesamteindruck.

Neun Häuser konnten die Jury überzeugen

Platz sechs ging an das „Weltmeisterhaus“ von Peter Feuerpeil für die Bachstraße 4; Platz fünf ging an Carla und Heinz Ebert für In den Strangwiesen 60; Platz vier ging an Marion und Werner Still für Koblenzer Straße 14; Platz drei an Käthe Geyer für Clemensstraße 19 und ebenfalls Platz drei an Ruth und Walter Strauss für Goethestraße 9; Platz zwei ging an Liesel Fischer für Poststraße 75 und gleichzeitig an Gisela und Hans Josef Wirges für Hochstraße 6. Platz eins erreichte, für sie völlig überraschend, Martina Walczyk für die Bahnhofstraße 39. Der 9. Preis wurde an ein saniertes Fachwerkhaus vergeben, das für den Wettbewerb angemeldet war. Für die Sanierung von Fachwerkhäusern gibt es ein Sonderprogramm der Stadt Mülheim-Kärlich, mit dem solche Maßnahmen gefördert werden. Insoweit fand dieses Objekt dann keine Berücksichtigung mehr im Fassadenwettbewerb. Die Wettbewerbskommission hatte sich daher entschlossen, für dieses Objekt eine Sonderbewertung vorzunehmen. Das Objekt hatte aber die Kommission sehr beeindruckt und erhielt 95 Punkte. Dabei handelt es sich um das Fachwerkhaus in der Rübenacherstraße 33. Die Eigentümer sind die Eheleute Marita und Rudolf Flöck. Bei dem Siegerhaus in der Bahnhofstraße hatte Frau Walczyk noch einmal erläutert, was sie alles unternommen hatte, um die Fassade wieder erstrahlen zu lassen. Und dabei verriet sie, dass dieses Haus vor vielen Jahren schon einmal in diesem Wettbewerb gewonnen hatte. Damals war es die Oma, die gewonnen hatte. So sah man hier ganz deutlich, wie liebevoll man mit den Häusern in der Stadt umgeht und wie schön man sie herrichtet und auch über Jahrzehnte pflegt. In einer solch gepflegten Stadt fühlt sich jeder wohl.

Das Siegerhaus 2014 steht in der Bahnhofstraße 39 und zeigt sich in einem hervorragenden Zustand. Besonders gelungen ist die Farbgebung im Bereich der Fensterseite.

Das Siegerhaus 2014 steht in der Bahnhofstraße 39 und zeigt sich in einem hervorragenden Zustand. Besonders gelungen ist die Farbgebung im Bereich der Fensterseite.

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