Allgemeine Berichte | 15.10.2014

Demonstration gegen Bahnlärm in Bonn

„Für ein leiseres Rheintal“

Bürgermeister Georg Hollmann (3.v.r.), Erster Beigeordneter Thomas Przybylla (3.v.l.), Stadtbürgermeister Gerd Heim (2.v.r.), Rolf Papen (Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm „WIR in der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.“ sowie der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster (1.v.l.) im Gespräch mit MdB Dr. Norbert Röttgen (2.v.l.). privat

Weißenthurm. „Für ein leiseres Rheintal“ unter diesem Motto machten sich kürzlich viele Weißenthurmer auf den Weg nach Bonn, um an der Demonstration gegen Bahnlärm teilzunehmen. Begleitet wurden sie von Bürgermeister Georg Hollmann und ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Weißenthurm Thomas Przybylla sowie dem Weißenthurmer Stadtbürgermeister Gerd Heim. „Mit unserer Teilnahme wollen wir unsere Sorge im Hinblick auf die Gefahren und Beeinträchtigungen durch den zunehmenden Güterzugverkehr im Mittelrheintal zwischen Bonn und Mainz ausdrücken. Zugleich wollen wir aber auch unsere Solidarität mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bekunden, die zunehmend unter dem inzwischen unerträglichen Bahnlärm und den damit einhergehenden massiven Erschütterungen leiden. Seite an Seite mit unserer Bürgerinitiative treten wir daher in Bonn für ein leiseres Rheintal ein und fordern die rasche Bereitstellung der nötigen Mittel, um zeitnah eine spürbare Reduzierung des Bahnlärms zu erreichen“, so Bürgermeister der Verbandsgemeinde Georg Hollmann. Eingeladen zur Demonstration hatte die Bad Hönninger Bürgerinitiative unter ihrem Vorsitzenden Franz Breitenbach. Dieser leitete auch als Verantwortlicher die Vorbereitung und Durchführung der Demonstration unter Beteiligung fast aller Bürgerinitiativen des Mittelrheintals. Besonders willkommen und hilfreich war in diesem Zusammenhang die Unterstützung durch den Kreis Mayen-Koblenz mit Landrat Dr. Alexander Saftig. Franz Breitenbach erklärte in seiner Eröffnungsrede, dass es eine Schande für die Deutsche Bahn AG und ihre Manager sei, dass sich Menschen in Bonn versammeln müssten, um ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit einzufordern.

Nach dem Grußwort von Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller in Vertretung von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch sprachen Sebastian Schuster als Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Staatssekretär Dr. Thomas Kriese aus dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz, die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Renate Hendricks und Bundesminister a.D. MdB Dr. Norbert Röttgen zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es waren besonders die klaren und überzeugenden Worte von Dr. Norbert Röttgen, welche die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz des einsetzenden Regens ausharren ließen. Hierzu stellte Stadtbürgermeister Gerd Heim nicht ganz ohne Stolz fest: „Auch hier bewiesen unsere Weißenthurmer, die bei Veranstaltungen und Demonstrationen gegen Bahnlärm immer eine der stärksten Gruppen bilden, erneut Steh- und Durchhaltevermögen. Diese Entschlossenheit bestärkt uns im gemeinsamen Kampf für ein leiseres Rheintal und damit auch für ein leiseres Weißenthurm.“

Als Fazit zur Bonn-Demo 2014 stellte Rolf Papen, Vorsitzender der Weißenthurmer Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“, fest: „Das Wetter war gegen uns, unsere Bürgermeister waren mit uns und das moralische Recht und die Reden waren für uns.“

Pressemitteilung der

„Für ein leiseres Rheintal“ der

Bürgerinitiative gegen Bahnlärm „Wir in der Verbandsgemeinde

Weißenthurm e.V.“.

Bürgermeister Georg Hollmann (3.v.r.), Erster Beigeordneter Thomas Przybylla (3.v.l.), Stadtbürgermeister Gerd Heim (2.v.r.), Rolf Papen (Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm „WIR in der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.“ sowie der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster (1.v.l.) im Gespräch mit MdB Dr. Norbert Röttgen (2.v.l.). Foto: privat

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