Politik | 07.03.2014, 12:00 Uhr

Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm“ in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

„Gemeinsamkeit macht stark“

Bürgermeister Georg Hollmann hatte zu der Veranstaltung eingeladen

Mit dem Ziel einer besseren Vernetzung der Kommunen im Unteren Mittelrheintal trafen sich Bahnlärmgegner im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm.privat

Weißenthurm. Unter dem Motto „Gemeinsamkeit macht stark im Kampf gegen Bahnlärm“ trafen sich Bürgermeister und Vertreter von Bürgerinitiativen auf Einladung von Bürgermeister Georg Hollmann in Weißenthurm. „Nur gemeinsam sind wir stark“: Mit diesen Worten begrüßte Hollmann Bürgermeister und Vertreter von Bürgerinitiativen im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Zum einen diente dieses Treffen einem Informations- und Gedankenaustausch im Nachgang zum Gespräch mit der Lärmschutzbeauftragten der Deutschen Bahn AG und Vorsitzenden des Projektbeirates „Leiseres Mittelrheintal“, Ines Jahnel, das am Vortag in Frankfurt stattgefunden hatte.

Ein weiteres Anliegen dieser Zusammenkunft war es aber auch, dem Kampf gegen den immer unerträglicher werdenden Bahnlärm und den damit einhergehenden und sich ständig verstärkenden Erschütterungen in der Region mehr gemeinsame Struktur und damit mehr Gewicht zu geben. Neben Bürgermeister Hollmann waren der Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Achim Hütten, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Bernd Weidenbach, und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert, anwesend. Nikolaus Roth, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, wurde von seinem Beigeordneten Jürgen Moritz vertreten. Von Seiten der Bürgerinitiativen nahmen Erich Schneider aus Leutesdorf, Franz Breitenbach aus Bad Hönningen und Gunter Fröhlich aus Neuwied sowie Rolf Papen, Dr. Christoph Thilmann und Hermann Winter aus Weißenthurm an der Zusammenkunft teil.

Übereinstimmend wurden durch alle Teilnehmer drei Ziele festgelegt. Die derzeitige Bahnlärmsituation für die Anwohner im Mittelrheintal ist heute bereits unerträglich und bedarf einer raschen und spürbaren Lärm- und Erschütterungsminderung durch alle derzeit möglichen Maßnahmen. Daran soll gemeinschaftlich mit aller Kraft gearbeitet werden. Alleingänge einzelner Personen gefährden das gemeinsame Engagement und die gemeinsamen Anstrengungen aller. Von ihnen gilt es, sich zukünftig zu distanzieren, um Schaden von der gemeinsamen Zielsetzung abzuwenden. Die anwesenden Bürgermeister und Bürgerinitiativen werden zukünftig, offen für weitere Mitstreiter aus dem Unteren Mittelrheintal, ihre Kooperation und Kommunikation deutlich intensivieren sowie Aktivitäten gemeinsam planen und umsetzen, um so eine lebenswerte Heimat im Mittelrheintal auch für Anwohner zu ermöglichen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, den begonnenen Dialog bald in Weißenthurm fortzusetzen und stimmten Hollmann zu, als er zum Ende der Zusammenkunft erklärte: „Lasst uns noch enger zusammenstehen im Kampf gegen den unerträglichen Bahnlärm. Lasst uns klug und mit Augenmaß miteinander die Probleme erörtern und Lösungen suchen. Lasst uns selbstlos und mutig für die berechtigten Interessen vieler unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für den Erhalt unseres einzigartigen Mittelrheintals einstehen.“

Pressemitteilung der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm „WIR in der Verbandsgemeinde Weißenthurm“

Mit dem Ziel einer besseren Vernetzung der Kommunen im Unteren Mittelrheintal trafen sich Bahnlärmgegner im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm.Foto: privat

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